Prof. Dr. Stefanie Kreuzer

Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft

 

Universität Kassel

FB 02 Geistes- und Kulturwissenschaften

Institut für Germanistik

Kurt-Wolters-Str. 5 (R. 3.025)

34125 Kassel

 

 

E-Mail Stefanie.Kreuzer(at)uni-kassel.de

 

www.stefaniekreuzer.de

 

Literatur- und Film-/Medienwissenschaftlerin. Von 2013 bis 2017 Juniorprofessorin für »Neuere Deutsche Literaturwissenschaft/ Medienwissenschaft« an der Universität des Saarlandes (UdS). 2012 Habilitation an der Leibniz Universität Hannover mit einer transmedialen Studie zu ›Traumhaftem Erzählen‹. 2005 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. akademische Rätin auf Zeit in Hannover sowie an der Bergischen Universität Wuppertal. 2005 Promotion im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs »Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung« in Frankfurt am Main mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit zu Klaus Hoffer im Kontext von Phantastik und Postmoderne. – Seit April 2015 Vize-Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen/European Dream-Cultures«. Im Dezember 2016 wurde Stefanie Kreuzer zur Professorin für »Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Medienwissenschaft« Eckprofessur (W3) an der Universität Kassel ernannt und hat den Dienst zum 1. März 2017 angetreten.

 

 

  • Traum und fiktionales Erzählen in Literatur, Film und bildender Kunst
  • Phantastik und Postmoderne
  • Literatur des späten 18. bis 21. Jahrhunderts (insbes. Romantik, Vormärz, Realismus, Jahrhundertwende, Literatur nach 1945, Gegenwartsliteratur)
  • Transmediales Erzählen und Narratologie
  • Intertextualität und Intermedialität – Literatur, Film, Fotografie, bildende Kunst
  • Experimente und/als transmediale Erkundungen in den Künsten (Literatur, Theater, Film, Musik, bildende Kunst)

 

 

Monografie

Traum und Erzählen in Literatur, Film und Kunst. Paderborn: Fink 2014.

 

Sammelband

zus. mit Uwe Durst (Hrsg.): Das Wunderbare. Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur. Unter Mitarbeit von Caroline Frank. Paderborn: Fink 2018 (= Traum – Wissen – Erzählen 3)

 

Aufsätze
  • Ilse Aichingers Erzählung Spiegelgeschichte (1949). In: Stefanie Kreuzer (Hrsg.): Klassiker österreichischer Literatur. Eine ›Literaturgeschichte‹ in Einzeltextanalysen (19.–21. Jahrhundert). Paderborn: Fink 2020. [in Vorbereitung]
  • Marlen Haushofers Roman Die Wand (1963). In: Stefanie Kreuzer (Hrsg.): Klassiker österreichischer Literatur. Eine ›Literaturgeschichte‹ in Einzeltextanalysen (19.–21. Jahrhundert). Paderborn: Fink 2020. [in Vorbereitung]
  • »Time never dies.« – Filmische Achronien. In: Stefanie Kreuzer (Hrsg.): FilmZeit – Zeitdimensionen des Films. Paderborn: Fink 2019. [in Vorbereitung]
  • Filmische Traumdarstellungen im Wandel der kinematographischen Möglichkeiten (1895–1950). In: Marie Guthmüller u. Hans-Walter Schmidt-Hannisa (Hrsg.):Das nächtliche Selbst. Traumwissen und Traumkunst im Jahrhundert der Psychologie. Bd. II: 1900–1950. Göttingen: Wallstein [im Druck].
  • Filmische Achronie als/versus Echtzeit? Eine exemplarische Analyse von Marc Forsters Stay  (USA 2005). In: Stephan Brössel u. Susanne Kaul (Hrsg.): Echtzeit im Film. Konzeptualisierung – Wirkungsweisen – Interrelationen. Paderborn: Fink 2018. [im Druck]
  • »Der Realismus im Irrealen ist in jedem Augenblick eine Falle.« – Jean Cocteauss Orphée (F 1950). In: Stefanie Kreuzer u. Uwe Durst (Hrsg.): Das Wunderbare. Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur. Unter Mitarbeit von Caroline Frank. Paderborn: Fink 2018 (= Traum – Wissen – Erzählen 3). S. 81–97.
  • zus. mit Uwe Durst u. Caroline Frank: Einleitung: Spielarten des Wunderbaren in Kunst und Kultur. In: Stefanie Kreuzer u. Uwe Durst (Hrsg.): Das Wunderbare. Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur. Unter Mitarbeit von Caroline Frank. Paderborn: Fink 2018. S. 7–26.
  • Erzähltes Traumwissen in Literatur und Film. In: Patricia Oster u. Janett Reinstädler (Hrsg.): Traumwelten. Interferenzen zwischen Text, Bild, Musik, Film und Wissenschaft. Paderborn: Fink 2017 (= Traum – Wissen – Erzählen 1). S. 47–77.

  • [Russ. Übersetzung zu »Erzähltes Traumwissen in Literatur und Film« (s. o.):] ›Повествование знания о сне‹ в литературе и фильме. Франц Кафка Сон (нем.: Ein Traum; 1917) и Пeн-Eк Ратанаруанг Уловка (англ.: Ploy, Т 2008). [›Povestvovanie znanija o sne‹ v literature i fil'me. Franc Kafka Son (nem.: Ein Traum; 1917) i Pen-ek Ratanaruang Ulovka (angl.: Ploy, T 2008). In: Kommentarii 29 (2016). (http://www.commentmag.ru) S. 348–377.
  • »Und schaute tiefer und tiefer – / Bis tief, im Meeresgrunde«. Zur träumerischen ›Versenkung‹ in Heinrich Heines Seegespenst. In: Bernard Dieterle u. Hans-Walter Schmidt-Hannisa (Hrsg.): Der Traum im Gedicht. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017. S. 111–125.
  • Goethe und Spiegel(ungen) und Muraus Faust (D 1926). In: Manfred Leber u. Sikander Singh (Hrsg): Goethe und … Saarbrücken: universaar 2016 (= Saarbrücker literaturwissenschaftliche Ringvorlesungen 5). (http://universaar.uni-saarland.de/monographien/volltexte/2016/148) S. 191–208.
  • Phantastische Entgrenzungen zwischen Träumen und Wachen: Pen-ek Ratanaruangs Ploy  (Thailand 2008) und Thomas Manns Der Kleiderschrank  (1903). In: Christine Lötscher, Petra Schrackmann, Ingrid Tomkowiak u. Aleta-Amirée von Holzen (Hrsg.): Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik. Wien: Lit 2014 (= Fantastikforschung/Research in the Fantastic 1). S. 201–216.
  • Spiegelungen als illusionäre Aussichten des Unverhofften in bildender Kunst, Literatur und Film. Von Furtenagels Vanitas-Spiegelmotivik (1529) über Hofmannsthals Reitergeschichte (1899) bis hin zu Finchers Fight Club (USA/D 1999). In: Gerhard Kilger (Hrsg.): Szenografie in Ausstellungen und Museen VI. Zwischenräume – Wandel und Übergänge. Aussichten – zur Öffnung des Unverhofften. Essen: Klartext 2014. S. 184–195.
  • Filmische Selbstreflexion als gespiegelter Filmtraum: Ingmar Bergmans Persona  (S 1966). In: Lars C. Grabbe, Patrick Rupert- Kruse u. Norbert M. Schmitz (Hrsg.): Multi­modale Bilder. Zur synkretistischen Struktur des Filmischen. Darmstadt: Büchner 2013. S. 188–213.

  • Traumhaftigkeit und Wahnsinn – Tiecks Blonder Eckbert und Lynchs Mullholland Dr.  In: Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Hrgs. von Franciszek Grucza. Akten des XII. internationalen Germa­nistenkongresses Warschau 2010. Bd. 10: Film und visuelle Medien. Multimediale und transnationale Kommunikation im Barockzeitalter. Entwicklungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und Medien nach 1989. Literatur-Medien-Kultur im germanistischen Kontext. Frankfurt am Main: Peter Lang 2012. S. 365–370.
  • Traumhafte Emotionen? (Fehlende) Gefühle in fiktionalen Traumtexten am Beispiel von Franz Kafkas Ein Traum.  In: Gefühlswelten und Emotionsdiskurse in der deutschsprachigen Literatur. Hrsg. von Kristian Donko u. Neva Šlibar. Ljubljana: Univerza v Ljubljana 2012. S. 138–147.
  • Traum(hafte Zu)Fluchten in Science-Fiction-Filmen. Terry Gilliams Brazil  (GB 1985) und Michel Gondrys Eternal Sunshine of the Spotless Mind  (USA 2004). In: Kybernetische Ordnung in den Künsten. Hrsg. von Hans Esselborn. Würzburg: Königshausen & Neumann 2008. S. 113–130.

Erzähltes Traumwissen in Literatur und Film. Franz Kafkas Ein Traum  (1917) und Pen-ek Ratanaruangs Ploy  (T 2008). In: Patricia Oster-Stierle u. Janett Reinstädler (Hrsg.): Traumwelten. Paderborn: Fink 2016 (= Traumwelten 1). [im Druck]

 
Oktober 2018

Gastvortrag im Rahmen des Seminars »Aktuelle literaturwissenschaftliche Dissertationsprojekte« an der Universität Wien; Vortragstitel: »›Time never dies.‹ – Filmische Achronien«

 

Dezember 2016

Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung »Klassiker österreichischer Literatur« (2. Teil) an der UdS; Vortragstitel: »Marlen Haushofers Roman Die Wand (1963)«

 

November 2016

Vortrag im Rahmen der Tagung »Rêve et visualités, 1900–1930 | Dream and visualities 1900–1930« des DFG-Netzwerkes »Das nächtliche Selbst« in Lausanne; Vortragstitel: »Filmische Traumdarstellungen im Wandel kinematographischer Möglichkeiten (1895–1950)«

 
Januar 2016

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Klassiker österreichischer Literatur« (1. Teil) an der UdS; Vortragstitel: »Ilse Aichingers Spiegelgeschichte (1949)«

 

Oktober 2015

Vortrag im Rahmen des beantragten DFG-Forschernetzwerks »Echtzeit im Film« an der Universität Münster; Vortragstitel: »Filmische Achronie als/versus Echtzeit?«

 

Juli 2015

Vortrag im Rahmen des gemeinsam mit PD Dr. Uwe Durst konzipierten interdisziplinären Konferenz zum Thema »›Das Wunderbare‹. Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur« an der Universität des Saarlandes; Vortragstitel: »›Der Realismus im Irrealen ist in jedem Augenblick eine Falle.‹ – Jean Cocteaus Orphée (F 1950)«

 

Mai 2015

Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung des GRK »Europäische Traumkulturen« zum Thema »Interdisziplinäres Traumdenken. Theorien und Methoden«; Vortragstitel: »Träumen und Traumdarstellungen in den Künsten«

 

Februar 2015

Vortrag im Rahmen des filmwissenschaftlichen Workshops zum Thema »FilmZeit – Zeitdimensionen des Films« an der Universität des Saarlandes; Vortragstitel: »›Time never dies.‹ – Filmische Achronien«

 

Juli 2014

Einführungsvorträge im Saarbrücker ›Kino achteinhalb‹ zu Georg Wilhelm Pabsts Geheimnisse einer Seele (D 1926)

 

Mai 2014

Vortrag im Rahmen der Saarbrücker Ringvorlesung »Traumwelten. Texte, Bilder und cinematographische Visionen« im SoSe 2014; Vortragstitel: »Erzähltes Traumwissen in Literatur und Film«

 

Dezember 2012

Vortrag auf der filmwissenschaftlichen Tagung »Bewegtbilder 2012. Film als multimodales Phänomen und Synkretismus« in Kiel; Vortragstitel: »Filmische Selbstreflexion als gespiegelter Filmtraum: Ingmar Bergmans Persona  (S 1966)«

 

September 2012

Vortrag auf der ›Dritten Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung (GfF)‹ zum Thema »Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik/Transitions and Dissolving Boundaries in the Fantastic« an der Universität Zürich; Vortragstitel: »Traumhafte Übergänge oder Entgrenzungen zwischen Träumen und Wachen: Thomas Manns Der Kleiderschrank  (1903) und Pen-ek Ratanaruangs Ploy  (Thailand 2008)«

 

Juni 2012

Vortrag im Rahmen des von Prof. Dr. Michael Gamper initiierten Forschungskolloquiums »Erzählen & Wissen/Nicht-Wissen« an der Leibniz Universität Hannover; Vortragstitel: »Erzähltes Traumwissen in Literatur und Film«

 
November 2011

Vortrag auf der ›4. Konferenz des Südosteuropäischen GermanistInnenverbandes‹ (SOEGV) zum Thema »Gefühlswelten – Emotionsdiskurse« in Bled (Slowenien); Vortragstitel: »Traumhafte Emotionen? (Fehlende) Gefühle in fiktionalen (Traum)Texten«

 

August 2010

Vortrag in der 47. Sektion »Literatur – Medien – Kultur im germanistischen Kontext« auf dem »VII. Kongress der IVG« in Warschau; Vortragstitel: »Traumhaftigkeit und Wahnsinn als narratorische Strategie. Tiecks Der blonde Eckbert  (1797/1812) und Lynchs Mullholand Drive  (USA/F 2001)«

 

März 2007

Vortrag am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld im Rahmen der Tagung »Kybernetische Ordnung und Kontingenz in den Künsten«; Vortragstitel: »Traum(hafte Zu)Fluchten in Science-Fiction-Filmen: Terry Gilliams Bazil  (GB 1985) und Michel Gondrys Eternal Sunshine of the Spotless Mind  (USA 2004)«

 

SoSe 2015

Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung des GRK »Europäische Traumkulturen« zum Thema »Interdisziplinäres Traumdenken. Theorien und Methoden«; Vortragstitel: »Träumen und Traumdarstellungen in den Künsten«

 

SoSe 2014

Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung zum Thema »Traumwelten. Texte, Bilder und cinematographische Visionen«; Vortragstitel: »Träumen und Traumdarstellungen in den Künsten«

 

WiSe 2013/2014

Vorlesung »Traum und Film«

 

WiSe 2009/2010

Seminar »Traum und Film«

 

SoSe 2005

Seminar »Träume in der Literatur« 

 

Mitglied im DFG-Netzwerk »Das nächtliche Selbst. Traumwissen und Traumkunst im Jahrhundert der Psychologie (1850–1950)« (http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/264037030); Forschungsbeitrag: »Filmische Traum­dar­stel­lungen im Wandel kinematographischer Möglichkeiten (1895–1950)«

  • Mitglied im DFG-Netzwerk »Das nächtliche Selbst. Traumwissen und Traumkunst im Jahrhundert der Psychologie (1850–1950)«; Forschungsbeitrag: »Filmische Traumdarstellungen im Wandel kinematographischer Möglichkeiten (1895–1950)« – Laufzeit: April 2015 bis März 2018