Prof. Dr. Stephanie Catani

Neuere deutsche Literaturwissenschaft / Medienwissenschaft

 

Universität des Saarlandes

Fakultät P / Fachrichtung Germanistik

Campus A2 2, Raum 0.19

66123 Saarbrücken

 

E-Mail stephanie.catani(at)uni-saarland.de

 

https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/catani/start/personen/leitung.html

Seit 2018 Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft an der Universität des Saarlandes (UdS). 2017 Vertretungsprofessur an der UdS und Gastprofessur an der Universität Augsburg. 2014 Habilitation an der Universität Bamberg mit einer Studie zu Geschichtsbegriff und Historisierungsverfahren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. 2004 Promotion an der Universität Würzburg mit einer Arbeit zu Weiblichkeit in anthropologischen Diskursen und literarischen Texten der Moderne. Studium der Germanistik, Hispanistik und Italianistik an den Universitäten Bochum und Sevilla.

  • Kulturwissenschaftliche Ansätze (Gender/Diversität/Alterität)
  • Intermediale Ansätze (Film und Literatur, Theater und Film, Literatur und Fotografie)
  • Interdisziplinarität (Literatur und medizinisches Wissen; Literatur und Psychotraumatologie)
  • Geschichte und Literatur / Historisch-fiktionales Erzählen
  • Literatur des frühen 19. Jahrhunderts, der Moderne und der Gegenwart
  • Inszenierungen von Autorschaft /Auto(r)fiktionales Erzählen
  • Literatur und Anthropologie / Literarische Anthropologie

 

Mongrafie

Geschichte im Text. Geschichtsbegriff und Historisierungsverfahren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Tübingen: Francke/Narr/Attempto 2016 [insbesondere Kap. 8.4 »Das Trauma erzählen«].

 

Herausgeberschaft

zus. mit Friedhelm Marx und Julia Schöll (Hrsg.): Kunst der Erinnerung, Poetik der Liebe. Das erzählerische Werk Hanns-Josef Ortheils. Göttingen: Wallstein 2009 (= Poiesis. Standpunkte zur Gegenwartsliteratur, 3).

 

Aufsätze
  • zus. mit Frank Neuner: Das Trauma erzählen. Die Posttraumatische Belastungsstörung als Motiv der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In: Barbara Job u. Joachim Michael (Hrsg.): Angstsprachen: Sprechen über Angst. Bielefeld 2018. [im Satz] 
  • »Es gibt weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft. Jedenfalls nicht für mich.« Psychotraumata im literarischen Spannungsfeld von Erinnerung und Geschichte. In: Manuel Maldonado Alemán u. Carsten Gansel (Hrsg.): Literatur, Erinnerung und Geschichte. Stuttgart: Metzler 2018. [im Druck]
  • Der Wahnsinn hat Methode. Das ›Andere der Vernunft‹ in E.T.A. Hoffmanns Erzählung »Das Gelübde«. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 129.2 (2010), S. 173-183.
  • »Wer glücklich ist wie wir, dem ziemt nur eins: schweigen und tanzen.« Tanz und Tod bei Hugo von Hofmannsthal. In: Uli Wunderlich (Hrsg.): L'art macabre 9. Jahrbuch der Europäischen Totentanz-Vereinigung. Bamberg 2008, S. 45-57.
 
SoSe 2017

Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung »Literatur und Medizin« (Prof. Dr. Alexander Honold, Universität Basel); Vortragstitel: Das Trauma erzählen. Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) als Motiv der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

 

Oktober 2015

Vortrag XII. Internationaler Kongress der Goethe-Gesellschaft in Spanien »›Das was war – Das was ist – Das was kommen wird.‹ Literatur, Erinnerung und Geschichte.« Universidad de Sevilla, Spanien; Vortragstitel: »Es gibt weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft. Jedenfalls nicht für mich.« Psychotraumata im literarischen Spannungsfeld von Erinnerung und Geschichte.