Archiv

Gastvortrag

 

Prof. Dr. Martin von Koppenfels (LMU München)

»Alpträume der Souveränität. Charlotte Beradt und die Ermächtigung des Traums«

 

25. Oktober 2018  |  17–18.30 Uhr  |  Universität des Saarlandes  |  Graduate Centre (Campus C9 3)

 

Angst- oder Alpträume spielen eine auffällige Rolle in Dokumenten aus politischen Krisenzeiten. Solche Träume können (mit Eric Santner) als Orte beschrieben werden, an denen sich Krisen der Souveränität im Unbewussten Ausdruck verschaffen – als Orte, an denen sichtbar wird, wie individuelle Wünsche und Ängste mit symbolischen Strukturen verwoben sind, die die Gesellschaft als ganze betreffen. Diese Konstellation aus Traum, Angst, Macht und Widerstand tritt auch in Traumdokumenten aus der Zeit der NS-Diktatur zutage, wie der Vortrag anhand von Charlotte Beradts Sammlung Das Dritte Reich des Traums [1966] und ihrer eigentümlichen Rezeptionsgeschichte zeigen möchte.

 

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Cirque Bouffon gastiert mit der Show »Lunatique« in Saarbrücken

Eine Show ohne Tiere, aber mit Poesie und Fantasie verspricht der Zirkus Bouffon. Mit der Show »Lunatique« ist er vom 5. bis 29. September 2018 auf dem Tbiliser Platz vor dem Saarbrücker Staatstheater zu sehen. Laut Saarbrücker Zeitung wird in der Shop die "[...] Geschichte von einem Schlafwandler [erzählt], der mondsüchtig durch die Nacht streift. Ein Wesen, das mit dem Wechsel des Mondes auch seine Gefühle und Empfindungen ändert, erlebt skurrile Situationen mit traumhafter Magie. Ver-rückt, entrückt, magisch. Die Inszenierung im Stile des Nouveau Cirque soll Groß und Klein in eine poetische Traumwelt entführen." (SZ, 20.8.2018)

Weitere Informationen zu der Aufführung finden Sie hier.

 

 

Veranstaltungen im SoSe 2018

 

Ringvorlesung »Europäische Traumkulturen. Theorien. Methoden. Analysen«

 

SoSe 2018 | dienstags | 18 – 20 Uhr | Universität des Saarlandes (Campus B3 1 | Hörsaal II)

 

Das DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« erforscht seit 2015 die europäische Wissensgeschichte des Traums und die ästhetische Gestaltung von Träumen in verschiedenen Künsten und Medien (Malerei, Musik, Literatur, Film u.a.). Zum Start der zweiten Promovierenden-Gruppe des Kollegs, die im April 2018 die Arbeit aufnimmt, vermittelt die Ringvorlesung die wissenschaftlichen Grundlagen, die sich aus unserem Verständnis von Traum als Produkt kultureller Arbeit und ästhetischer Konstruktion ergeben. Die am Kolleg beteiligten WissenschaftlerInnen sowie SpezialistInnen aus dem In- und Ausland bieten dabei einen Überblick über die Wissensgeschichte des Traums seit der Antike, stellen unterschiedliche (inter-)disziplinäre Methoden zur Analyse von Traumdarstellungen vor und beleuchten zahlreiche (inter-)mediale künstlerische Traum-Beispiele aus den verschiedenen europäischen Kulturräumen.   

 

 

10. April 2018 – Zur Wissensgeschichte des Traums I | Manfred Engel

 

17. April 2018 – Zur Wissensgeschichte des Traums II | Manfred Engel

 

24. April 2018 – Narratologie. Ansätze der Analyse von »Raum und Zeit« in Traumerzählungen (am Beispiel mittelalterlicher Texte) | Nine Miedema

 

8. Mai 2018 – Diskursanalyse. Traumtheorie, Traumkunst, Traumpolitik (am Beispiel des spanischen Barock) | Janett Reinstädler

 

15. Mai 2018 – Gedichtanalyse. Traum in der russischen Lyrik | Henrieke Stahl

 

22. Mai 2018 – Intermedialität. Der Schlaf als Freund der Musen – Schlafende, Träumende um 1800 | Eva Kocziszky

 

29. Mai 2018 – Literatur und Wissen. Träume der Moderne bei Kafka und Proust | Peter Brandes

 

5. Juni 2018 – Soziologische Zugänge. Verborgene Botschaften: Die Träume der Kritischen Theorie | Amalia Barboza

 

12. Juni 2018 – Musikwissenschaft. Träume zwischen Oper und Film: Klang, Körper, Aufführung | Mauro Bertola

 

19. Juni 2018 – Musikwissenschaft. Träume in der Musik: Geschichte und Analyse | Dorothea Redepenning

 

26. Juni 2018 – Filmwissenschaft: Traumfabrik Kino: Träume(n) im Film - Kino als Traum | Stephanie Catani

 

3. Juli 2018 – Gehörte Träume: Trauminszenierungen im Hörspiel | Romana Weiershausen

 

10. Juli 2018 – Struktur und Semantik des Traums in literarischen Texten | Renate Lachmann

 

17. Juli 2018 – Wort-Bild-Beziehungen: Traumgestaltung im Bilderbuch | Christiane Solte-Gresser

 

 

 

Weitere erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

 

Kristina Höfer verteidigte am 16. Juli 2018 erfolgreich ihre Dissertationsschrift »Gespielte Träume und Traumspiele. Traumdarstellungen in der Dramatik des 20. und 21. Jahrhunderts « an der Universität des Saarlandes (Erstbetreuerin: Prof. Dr. Christiane Solte-Gresser; Zweitbetreuerin: Prof. Dr. Janett Reinstädler). Sie ist damit die erste Kollegiatin (von insgesamt drei KollegiatInnen) des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«, die das Promotionsverfahren abgeschlossen hat.

 

Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren der Promovendin ganz herzlich und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Frau Höfer, die dem Kolleg auch weiterhin als Post-Doktorandin im Rahmen einer sog. Anschubförderung erhalten bleiben wird.

 

Kulturveranstaltung

A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM

BY WILLIAM SHAKESPEARE

 

2./3./5./6. Juli 2018 | Aula | Universität des Saarlandes

 

Premiere: 2. Juli 2018 um 19.15 Uhr

mit einem Einführungsvortrag

von Prof. Dr. Joachim Frenk (UdS)

 

 

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 5 EUR

Erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

 

Am 6. Juni 2018 verteidigte Christian Quintes erfolgreich seine Dissertationsschrift »Traumtheorien und Traumpoetiken in der deutschen Romantik« an der Universität des Saarlandes (Erstbetreuer: Prof. Dr. Manfred Engel; Zweitbetreuerin: Prof. Dr. Petra Gehring) und ist damit der zweite Kollegiat des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«, der das Promotionsverfahren abgeschlossen hat.

 

Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren dem Promovenden ganz herzlich und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Herrn Quintes, der dem Kolleg auch weiterhin als Post-Doktorand erhalten bleiben wird (Anschubförderung).

 

Veranstaltungen im WiSe 2017/2018

Kulturveranstaltung

Konzert: »Traumlieder / Liederträume«

 

mit Reuben Willcox (Barriton) und Corinna Korff-Willcox (Klavier)

 

21. März 2018  | 18.45 Uhr | Aula (Campus A3 3) | Universität des Saarlandes

 

 

PROGRAMM

 

TRAUMLIEDER / LIEDERTRÄUME

 

R. Vaughan-Williams The Infinite Shining Heavens (Stevenson)

 

G. Fauré Diane, Séléné (de Mirmont) | La Mer est infinie (de Mirmont)

 

S. Rachmaninoff A Dream (Pleshtsheiev)

 

R. Strauss Freundliche Vision (Bierbaum)

 

R. Vaughan-Williams In Dreams (Stevenson) 

 

R. Schumann Ich hab im Traum geweinet (Heine) 

 

O. Respighi Contrasto (Zangarini)

 

E.W. Korngold Nachtwanderer (Eichendorff)

 

J. Brahms Es träumte mir (Daumer)

 

R. Strauss Traum durch die Dämmerung (Bierbaum)

 

O. Respighi Un Sogno (d’Annunzio) | Nebbie (Negri)

 

G. Fauré Après un Rêve (Bussine)

 

R. Quilter Dream Valley (Blake)

 

S. Rachmaninoff In the Silent Night (Fet)

 

E. Grieg Ein Traum (Bodenstedt)

 

Kulturveranstaltung

Ausstellung: »Schlafes Bruder. Traum und Tod in zeitgenössischer Kunst«

 

9. März bis 28. April 2018  |  Rathaus St. Johann, Hauberrisser Saal, Saarbrücken

Vernissage: 9. März 2018  |  19 Uhr

 

Öffnungszeiten Hauberrisser Saal: Di-Fr, 14-18 Uhr; Sa: 12-16 Uhr; Karfreitag und Karsamstag geschlossen

 

Kuratorinnenführungen: 21.4.2018 von 15-16 Uhr

Sonderführung: 28.4.2018 von 14-15 Uhr

 

 

Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

In der griechischen Mythologie treten der Gott des Schlafes und der Gott des Todes als Brüder auf. Die antike Vorstellung einer Wesensverwandtschaft der Phänomene Schlaf, Traum und Tod setzt sich auch heute in den Berichten von Träumenden und Menschen mit Nahtoderfahrungen fort. Letztere erzählen von einer veränderten Körperwahrnehmung, von Lichterscheinungen und Szenen der eigenen Vergangenheit. Ebenso rätselhafte, flüchtige Bilder, die beim Aufwachen schwer in Worte zu fassen sind, begegnen uns im allnächtlichen Traum. Auch den Kontrollverlust, das Schwinden unseres Bewusstseins, das die Instabilität unserer Existenz bezeugt, spüren wir jeden Abend beim Einschlafen. Sowohl Traum als auch Tod sind nicht bewusst erfahrbar, sondern stellen blinde Flecken unserer Wahrnehmung dar. Aus dieser Abwesenheit erwachsen das ästhetische Potential und die seit Jahrhunderten ungebrochene Faszination der Künstler für beide Phänomene.

 

Die Ausstellung »Schlafes Bruder« zeigt ausgewählte Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die den verborgenen Welten von Traum und Tod ästhetisch nachspüren. Mit Arbeiten von Gregor Gaida, Ben Goossens, Elke Härtel, Anna Klüssendorf, Christof Mascher, Simon Schubert und Martin Spengler sind Positionen aus u. a. der Malerei, Zeichnung und Bildhauerei vertreten, die (alp)traumhafte Metamorphosen, surreale Todes(t)räume und geheimnisvoll irritierende Körperbilder zeigen.

 

Das Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« präsentiert »Schlafes Bruder« in Kooperation mit der Landeshauptstadt Saarbrücken und der Stadtgalerie Saarbrücken. Kuratiert wird die Ausstellung von den Doktorandinnen Agnes Karpinski, Janina Klein und Kristin Schneider. Parallel ist in der Stadtgalerie die Ausstellung »Das letzte Bild - Ansichten vom Tod in der zeitgenössischen Kunst« (09.02.-29.4.2018) zu sehen.

 

Weitere aktuelle Informationen zur Ausstellung »Schlafes Bruder« finden Sie hier.

 

 

Karrieretag für die KollegiatInnen des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«

 

29. Januar 2018 ab 10 Uhr, Graduate Centre, Universität des Saarlandes

 

Der Karrieretag soll den KollegiatInnen einen allgemeinen Überblick über den Einstieg in das Berufsleben nach der Promotion bieten. Dabei werden sowohl Wege in die freie Wirtschaft vorgestellt, als auch Fördermöglichkeiten erörtert, die einen Verbleib an der Hochschule ermöglichen.

Das Programm zum Karrieretag finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Gastvortrag

Prof. Dr. Gregor Weber (Universität Augsburg)

»Heiligkeit, Teufelszeug und Schlaflosigkeit. Träumende und deutende Mönche in der Spätantike«

 

14. November 2017  |  10-12 Uhr  |  Universität des Saarlandes  |  Campus B3 1  |  Hörsaal I (0.14)

 

Auch aus der Spätantike sind vielfach Träume und Visionen überliefert. Für die christliche Kirche war es freilich nicht einfach, eine einheitliche Position dazu einzunehmen, versuchten doch charismatische Personen, sich über Traumoffenbarungen zu legitimieren, bzw. war die Thematik stark im paganen Bereich verortet. Die Reaktionen von Theologen und Synoden reichten von faszinierter Zustimmung bis hin zu Misstrauen, Marginalisierung und Verbotsversuchen für Traumdeutung. Im Zentrum des Vortrags steht der monastische Kontext von Träumen und ihrer Deutung: Es wird das reiche Spektrum aufgezeigt, das sich in Viten, Mönchsgeschichten und Sentenzen findet. Demzufolge ging es weniger um Berichte individueller Traumerfahrungen und deren Ausdeutung, sondern der unterstellte dämonische Ursprung der Träume war zum festen Bestandteil der monastischen Askese geworden, und zwar im andauernden Kampf gegen alles, was den Mönch von einem ‚engelgleichen‘ Leben abhielt. Darüber hinaus wurde die Anwendung von Kriterien wichtig, die der Unterscheidung von Träumen nach ihrer Herkunft (von Gott? von den Dämonen bzw. vom Satan? aus der Seele des Menschen?) dienten. Diejenigen, die aufgrund ihrer Spiritualität dazu in der Lage waren, vermochten auf diese Weise ihre Autorität zusätzlich festigen. In diesem Zusammenhang erfolgt auch eine Auseinandersetzung mit dem agency-Konzept.

 

Der Gastvortrag ist eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Manfred Engel).

 

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

 

 

Kulturveranstaltung

Vortrag »Traum und Literatur« und Lesung aus Das blindgeweinte Jahrhundert mit Marcel Beyer

4. Oktober 2017  |  20 Uhr  |  Saarländisches Künstlerhaus, Karlstr. 1, 66111 Saarbrücken

 

Marcel Beyer hält exklusiv einen Vortrag zum Thema »Traum und Literatur« und liest aus Das blindgeweinte Jahrhundert. Bild und Ton (2017), seinen neu erschienenen literarischen Erkundungen. Das blindgeweinte Jahrhundert schreibt keine Geschichte der Tränen, liest sich aber – initiiert von Marcel Beyers Besuch am Grab Rainer Maria Rilkes – als „Buch der Tränen“, in dem der Autor exemplarisch die Darstellung, Beschreibung, Inszenierung und Bewertung des Weinens als kulturellen und öffentlichen Akt vor allem im zwanzigsten Jahrhundert verfolgt. Er wirft einen Blick auf unterschiedliche Personen aus Geschichte, Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. (Mediale) Darstellungen des sogenannten ›Busen-Attentates‹ auf Theodor W. Adorno, des Besuchs Helmut Kohls an Rilkes Grab oder des Falls Dominique Strauss-Kahn, aber auch die Heintje-Rezeption in der BRD werden im ursprünglich als Frankfurter Poetik Vorlesung angelegten Buch einer ebenso kritischen Betrachtung unterworfen wie Beyers eigenes Verhältnis zum Schreiben – für Beyer ganz klar »die beste Weise, der Welt Herr zu werden«. Immer wieder greift Beyer auf den Traum zurück, auf Traumnotate Theodor W. Adornos, Georges Perecs und Michel Leiris’, aber auch auf einen eigenen Traum, in dem er das Libretto für eine Oper von Friedrich Kittler schreibt. Auf sein (künstlerisches) Verhältnis zum Traum und dessen besondere Bedeutung für den Schriftsteller wird Marcel Beyer in einem eigens für das Graduiertenkolleg verfassten Vortrag eingehen.

 

Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

 

Zusätzlich liest Marcel Beyer am 5. Oktober 2017 auf Einladung des Instituts Pierre WernerŸ und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft Luxemburg und dem Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« in Luxemburg aus seinem Werk Das blindgeweinte Jahrhundert.

 

Ort: Abbaye de Neumünster, 28, rue Münster, Luxembourg-Grund

Uhrzeit: 19 Uhr

Tickets: 10 € | 5 € | 1,50 € (Kulturpass) Ÿ

Kontakt: +352 26 20 52-444

Veranstaltungen im SoSe 2017

 

 

Gastvortrag

Prof. Dr. Rainer Grübel (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

»Lyrik als Traum und Traum in der Lyrik bei Gennadij Ajgi«

 

28. Juni 2017  |  18-20 Uhr  |  Universität des Saarlandes  |  Campus C5 3  |  Raum 3.24

 

Die russische Sprache bezeichnet die Erscheinungen Schlaf und Traum mit ein und demselben Wort »son«. Daher erzeugt im Russischen jede Verwendung dieses Wortes Ambiguität. Dies gilt auch für die Gedichte, Wort-Installationen und lyrischen Performances des 2008 in Moskau verstorbenen russisch-tschuwaschischen Autors Gennadij Ajgi. In ihnen ist der Traum zudem in doppelter Weise auf die Lyrik bezogen: Einerseits ist er Thema von Gedichten, andererseits wird Lyrik selbst als Traum entworfen. Diese doppelte Perspektive verweist intertextuell auf ein berühmtes Traum-Gedicht des russischen Romantikers Michail Lermontow. Mit ihm hat Ajgi, Vorbild vieler russischer Lyriker der Gegenwart, in seinen Traum-Texten einen faszinierenden Dialog aufgenommen.

 

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Gastvortrag

Prof. Dr. Leah Kinberg (Tel Aviv University)

»Islamic Dream Culture«

 

22. Juni 2017  |  16-18 Uhr  |  Universität des Saarlandes  |  Campus A4 2  |  Raum 3.11

 

Islamic dream culture may be divided into several disciplines and accordingly may fit different genres, the most known of which is the genre that deals with the interpretation of dreams (Taʿbīr). Less popular are literary dreams that hold clear messages and do not need interpretation. The present lecture will be dedicated to the latter kind. Special attention will be drawn to the significant role these dreams play in Islam, their authoritative power within the Islamic community and their enormous influence in shaping ideas and conducts through the ages, including our own days.

 

Vortrag in englischer Sprache.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Eine Kooperation zwischen den Fachrichtungen Evangelische Theologie (Prof. Dr. Martin Meiser) und Geschichte (Prof. Dr. Peter Thorau) der Universität des Saarlandes und dem DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen«.

Gastvortrag

Prof. Dr. William Franke (Vanderbilt University, Tennessee)

»Traum-Epistemologie und religiöse Offenbarung in Dantes Vita Nuova«

 

13. Juni 2017 | 14-16 Uhr  |  Universität des Saarlandes  |  Campus C5 2  |  Raum 2.18.2

 

Es gibt einen unauflöslichen subjektiven Aspekt der religiösen Offenbarung, einen Aspekt der persönlichen Erfahrung und des religiösen Zeugnisses, der bei Dantes Beschreibung seiner Liebeserfahrung mit Beatrice in der Vita Nuova gut zum Vorschein kommt. Traum und Dichtung werden dadurch vom vermeintlich irreführenden Wahn zum Mittel einer höheren Erkenntnis des inneren Selbst und der Geheimnisse des Herzens, aber auch zur Offenbarung einer metaphysischen Welt, erhoben.

 

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

 

Eine Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Romanische Philologie (Prof. Dr. Susanne Kleinert) der Universität des Saarlandes und dem DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen«.

Kulturveranstaltung

Lesung mit Marica Bodrožić: »Das Wasser unserer Träume«

1. Juni 2017  |  20 Uhr  |  Buchhandlung St. Johann, Kronenstr. 6, Saarbrücken

 

Marica Bodrožić liest aus ihrem aktuellen Roman Das Wasser unserer Träume (2016). Die Schriftstellerin wurde 1973 geboren, lebt seit 1983 in Deutschland und veröffentlicht seit 2002 Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays. Für ihr literarisches und essayistisches Werk, in dem sich Zeitgeschichtliches, besonders die Nachkriegsjahre im ehemaligen Jugoslawien, mit sprachphilosophischen Überlegungen verbindet, wurde sie vielfach ausgezeichnet. Das Wasser unserer Träume ist ein gewaltiges Sprachkunstwerk, das um die beiden, in ihren Texten immer wiederkehrenden Themen Erinnerung und Identität kreist. Angelegt ist der Roman als andauernder Gedankenstrom, in dem sich alles um das Erwachen dreht: Ein Mann liegt nach einem Unfall im Koma und erlangt nach und nach das Bewusstsein – für seine aktuelle Situation, für sich selbst, sein früheres Leben und seine Beziehungen. Dabei verfügt er über die außergewöhnliche Gabe, nicht nur seine eigenen Gedanken, sondern auch diejenigen der Menschen in seinem Zimmer zu lesen. Ein Jahr lang übt er sich im Erwachen und spricht von dem, was er – wie in einem Traum – mit geschlossenen Augen sieht und wahrnimmt.

 

Die Lesung findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Saar, der Buchhandlung St. Johann sowie dem SR2 KulturRadio statt und wird für die Sendung »Literatur im Gespräch« aufgezeichnet.

 

Moderation: Kristina Höfer

 

Sendetermin: 13. Juni 2017, 20.04 Uhr, »Literatur im Gespräch«, SR2 KulturRadio

                                                                                                                                                                                               

Kulturveranstaltung

Filmreihe: »Traumschau«

24. Mai 2017, 31. Mai 2017 und 7. Juni 2017 | jeweils 20 Uhr

kino achteinhalb, Nauwieserstr. 19, 66111 Saarbrücken

 

Der Regisseur Ingmar Bergman äußerte einmal, es gebe keine Kunstart, die den Traum so gut vermitteln könne wie der Film. Wenn es im Kino dunkel wird und wir »in ein Geschehen hineingezogen [werden] – da sind wir Teilnehmer in einem Traum. Und Träume herzustellen, das ist ein Fest«. Zu drei solchen Festen fernab der Alltagswahrnehmung lädt das DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« in Kooperation mit dem Saarbrücker »kino achteinhalb« ein. Vor jeder Filmvorstellung wird ein kurzer Einführungsvortrag gehalten.

 

24. Mai – Serkalo (Der Spiegel; UdSSR 1974, R: Andrei Tarkowski, OmU)

»Worte können unsere Gefühle nicht ausdrücken. Sie sind schlaff«, sagt der sterbende Alexej ins Telefon. In zersplitterten Episoden spiegeln sich Facetten menschlichen Werdens und Vergehens ineinander, bis sich die Orientierung in Erinnerungs- und Traumbildern auflöst. Oft als Tarkowskis Meisterwerk betrachtet, ist »Der Spiegel« gleichzeitig sein rätselhaftester Film.

 

31. Mai – Něco z Alenky (Etwas von Alice ; CS/CH/UK/D 1988, R: Jan Švankmajer, OmenglU)

Durch eine kunstvoll-düstere Kombination aus Stop-Motion-Animation und Realfilm gelang die wohl eindrucksvollste Verfilmung der bekannten Erzählung über das Mädchen, das einem weißen Hasen durch bizarre Szenerien folgt. Neil Gaiman listet die zum Kultklassiker avancierte Alice-im-Wunderland-Adaption als einen seiner Lieblingsfilme, für die Brüder Quay ist der selbsternannte »militante Surrealist« Švankmajer ein Vorbild – und Hieronymus Bosch hätte sicher auch an seinen Alptraumgestalten Gefallen gefunden.

 

7. Juni – La voce della luna (Die Stimme des Mondes ; I 1990, R: Federico Fellini, OmU)

In Fellinis letztem Film versucht Salvini (Roberto Benigni) – als nie aus seiner Kindheit erwachter Träumer – die Stimme des Mondes zu verstehen, um endlich frei und sicher zu sein. Zusammen mit anderen Entrückten stolpert er durch das überbordende Getümmel einer Wirklichkeit, hinter deren Fassade seltsame Kräfte walten. Liebe und Sex, Leben und Tod, Schönes und Befremdliches, Neugier und Schrecken – alles zieht, zerrt, verschmilzt und macht tanzen.

Kulturveranstaltung

Ausstellung: »Caspar Walter Rauhs Traumwelten — Druckgraphik im Phantastischen Realismus«

 

27. April bis 17. Juni 2017 | Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, Campus B1 1, Saarbrücken

 

Montag bis Freitag 9 bis 21 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr, Eintritt frei

 

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 27. April um 17 Uhr, spricht unter anderen Professor Hans-Walter Schmidt-Hannisa von der National University of Ireland, Galway.

 

Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung unter: sulb@sulb.uni-saarland.de

 

Die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek (SULB) und das DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« (GRK 2021) bringen erstmals Caspar Walter Rauhs Druckgraphiken ins Saarland.

Träume inspirieren nicht nur die Surrealisten Anfang des 20. Jahrhunderts, sie bestimmen auch später im Phantastischen Realismus das künstlerische Schaffen. Diese Stilrichtung wird jedoch von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs überschattet, weshalb in der Beschäftigung mit dem nächtlichen Erleben oft traumatische Kriegserfahrungen zum Ausdruck kommen. So auch im zwischen Traum und Alptraum changierenden graphischen und zeichnerischen Werk von Caspar Walter Rauh (1912–1983), einem wichtigen Vertreter des Phantastischen Realismus in Deutschland. »Sich träumend über die Misere zu erheben, sich eine eigene Welt zu bauen – einen Zaubergarten«, ist Rauhs Ziel. Mal düster, mal mit Augenzwinkern erträumt er bizarre Welten voller Mischwesen.

Die Ausstellung in der SULB zeigt Radierungen, Druckplatten und bibliophile Mappenwerke aus Privatbesitz und dem Nachlass sowie aus der Sammlung der Oberfrankenstiftung im Kunstmuseum Bayreuth. Sie ist eine Kooperation des DFG-Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« (GRK 2021) mit der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek und der National University of Ireland, Galway. Die Ausstellung wurde kuratiert von Hannah Yasmine Chegwin, Myriam Gindorf, Janina Sara Klein und Julian Lucks.

 

Im Wehrhahn-Verlag ist begleitend zur Ausstellung ein Katalog erschienen, der in der Campus-Buchhandlung Bock & Seip erhältlich ist:

 

»Sich träumend über die Misere zu erheben«. Das druckgraphische Werk von Caspar Walter Rauh ISBN 978–3–86525–567–9

Veranstaltungen im WiSe 2016/2017

 

 

Gastvortrag

Dr. Jesse Keskiaho (Universität Helsinki)

»Theories of dreams in the early middle ages«

 

9. Februar 2017 | 18-20 Uhr | Universität des Saarlandes | Campus C5 3 | Raum 3.24

 

Dr. Jesse Keskiaho ist zurzeit der beste Kenner der traumtheoretischen Literatur der Spätantike und des frühen Mittelalters. Neben seiner Monographie zu »Dreams and Visions in the Early Middle Ages. The Reception and Use of Patristic Ideas, 400–900« (Cambridge 2015), verfasste er eine Vielzahl weiterer traumbezogener Aufsätze. In diesen setzt er sich sowohl mit zeitgenössischen Traumtheorien auseinander als auch mit deren Verarbeitung in Texten verschiedener literarischer Gattungen.

 

Gastvortrag

Prof. Dr. Ricarda Schmidt (University of Exeter)

»Nächtliche Wunschträume bei Heinrich von Kleist«

 

7. Februar 2017 | 16.15 Uhr | Universität des Saarlandes | Campus C5 3 | Raum 2.09

 

Veranstalter: Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Manfred Engel)

 

 

Gastvortrag

Prof. Dr. Petra Gehring (Technische Universität Darmstadt)

»Träumen und Wachen im Schlaflabor – über Lucid Dreaming«

 

12. Januar 2017 | 18-20 Uhr | Universität des Saarlandes | Campus C5 3 | Raum 3.24

 

Die Schlaflaborforschung richtet ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf das sogenannte »Klarträumen« (Lucid Dreaming). Lässt sich in den Traumzustand eine Art Wachwissen ums Träumen einführen? Können Träumende womöglich aus dem Traum heraus ›als wach‹ kommunizieren, also Signale z.B. an Versuchsleiter senden? Der Vortrag stellt das Phänomen des Lucid Dreaming vor, betrachtet aber auch die Forschung, der das Stichwort entstammt, denn beides gehört eng zusammen: Die verschachtelte Realität des Lucid Dreaming ist innerhalb der und für die Forschung ein hoch funktionales Konstrukt, wenn nicht ein Artefakt, so die im Vortrag vertretene These. Und in erster Linie löst das Phänomen Schwierigkeiten der empirischen Laborforschung, also ein epistemisches Problem.

 

 

Gastvortrag

Lucas dos Reis Martins (Universidade Estadual de Campinas/Universität Hildesheim)

»Zur Kritik der Traumerfahrung. Provokante Perspektiven amerindischer Philosophie«

 

15. Dezember | 15-17 Uhr | Universität des Saarlandes | Campus C9 3 (Graduate Centre)

 

»Die Weißen (napë) träumen nicht so weit wie wir. Obwohl sie viel schlafen, träumen sie in Vergessenheit und nur von sich selbst. Sie sind im Traume umgeben von jenen Dingen, die sie auch am Tage beherrschen. Wir hingegen träumen klar und sehr weit. Die Seile unserer Hängematten sind wie Antennen, durch welche die Träume des Xapiripë ständig nach unten zu uns kommen. Das ist unsere Weise, die Dinge wissenschaftlich zu erkennen«.

(Davi Kopenawa Yanomami)

 

Der Kanon der abendländischen Philosophiegeschichte, der überwiegend von weißen Männern geprägt war, hat die Traum­erfahrung zumeist als Täuschung angesehen und daher konsequent ignoriert. In seinem Vortrag hingegen möchte Lucas dos Reis Martins philosophische Ansätze und Kosmologien amerindischer Gesellschaf­ten aus dem Amazonas aufnehmen und die Besonderheit der Traum­erfahrung in den Blick bringen. Im amerindischen Kontext entfaltet und vermittelt sich das Denken nicht in und durch schriftliche Gepflogen­heiten, sondern durch die praktischen Erfahrungen, leibliche Übungen und schließlich durch schwer übersetzbare Traumrituale. Die Arbeit von Davi Kopenawa und Bruce Albert, die wiederum auf Levi-Strauss bis hin zu Viveiros de Castro zurückgreifen und eine »umgekehrte« Anthropologie verfolgen, stellt solch einen Übersetzungs­versuch dar und erlaubt, eine philosophisch weitreichende Auseinanderset­zung mit der Kritik des Traums. Für die Yanomami – so die These – ist der Traum nicht eine nebensächliche, sondern grund­legende Modalität des Welterlebens und -verstehens, indem er gerade die gewohnte Seinsweise verwandelt und damit den Träumenden in eine pluralisti­sche Sichtweise versetzt.   

 

 

Eine Kooperation zwischen dem Fachbereich »Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften« an der Universität des Saarlandes, dem DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« und dem Atelier de Recherche.

Kulturveranstaltung

Theaterperformance: »Die Träume von uns«

Dokumentartheater der Zukunft

 

14. Dezember 2016  |  19 Uhr  |  Theater im Viertel, Saarbrücken  

 

Was, wenn die Zukunft schon stattfindet – in unseren Träumen? Was, wenn wir unsere Träume untereinander teilen? Was, wenn auf diese Weise eine Sammlung entsteht: von Träumen verschiedener Nationen, Berufsfel­der, von alten und jungen Visionären? Was, wenn diese Träume die Welt verändern?  

 

Das Buch Traumprotokolle des Theaterlabels helfersyndrom macht einige dieser Träume zugänglich, und der Theaterabend Die Träume von uns liefert deren prophetisch-verknüpfende Interpretation: ein Abend auf dem Traumschiff Enterprise beim Einsatzflug über die Zukunftserde. Dabei begegnen wir neben interstellaren Ideen u.a. auch den Irrtümern der Anderen, Katzencontent, Konvertitenklauern, Treppenwitzen und den Yes Men from Underground. Und wir beantworten die ultimative Frage: Hat die Menschheit Zu­kunft? Und wenn ja, wie viele?

 

helfersyndrom sammelt Zukunftsahnungen, Nacht- und Tagträume in einer angeblich visionsfreien und alternativ­losen Gesellschaft und sucht darin nach Verknüpfungen und wiederkehrenden Mustern. Von und mit helfersyndrom (Steffen & Lars Popp, Rahel Seitz, Jörg Thums und vielen MitträumerInnen).  

 

 

Eine Kooperation zwischen dem Fachbereich »Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften« an der Universität des Saarlandes, dem DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« und dem Atelier de Recherche.

Veranstaltungen im SoSe 2016

 

 

ICLA-Panel: »Historizing the Dream« (Wien)

Sektionsleitung: Bernard Dieterle und Manfred Engel

21. Kongress der International Comparative Literature Association (ICLA)

20.–27. Juli 2016 in Wien

Podcast: Traum in der Klassischen Musik

Podcast des Radionsenders France Musique zur Sendung »Le rêve dans la musique classique« am 2. August 2016

 

 

Tag der offenen Tür an der Universität des Saarlandes

 

Campus-Pfade: Ein Workshop über den Campus als Raum des Träumens und der Praktiken mit Tania da Rocha Pitta und Amalia Barboza

 

9. Juli 2016 | 12–16 Uhr | Campus B3 1 | Hörsaal III

 

Der Workshop »Campus-Pfade« findet im Rahmen des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« und des Seminars »Wissensräume« des Faches Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften statt. Als Gast haben wir Dr. Tania da Rocha Pitta eingeladen. Sie ist Architektin und Soziologin des Imaginären am Centre d'études sur l'actuel et le Quotidien (CeaQ – Paris Descartes/Sorbonne) und Forscherin der Interdisziplinären Forschungsgruppe über Studien des Imaginären – Nucleo Interdisciplinar de estudos sobre o Imaginario (UFPE-Brasilien). 

 

Für den Workshop bringen Sie bitte alle Erfahrungen mit, die Sie mit dem Campus gemacht haben, auch die Erfahrungen nachts, wenn Sie träumen.

Gastvortrag

Dr. Friederike von Criegern (Georg-August-Universität Göttingen)

»›Das Leben, ein Traum.‹ Traum, Albtraum und Fiktion im spanischen Drama: Calderóns La vida es sueño und Bezerras Dentro de la tierra«

 

22. Juni 2016 | 18–20 Uhr | Campus C5 3 | Raum 3.24

 

Dr. Friederike von Criegern ist iberoromanische Literaturwissenschaftlerin an der Georg-August-Universität Göttingen. Der Vortrag verglich die Darstellung und Funktion des Traums in einem klassischen Drama des Siglo de Oro und einem aktuellen Stück, das sich intertextuell darauf bezieht. Insbesondere ging es dabei um das Verhältnis von Traum, Leben, Wahrheit und Fiktion.  

 

 

Gastvortrag

Prof. Dr. Hans Jürgen Wulff (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

»›Ich träumte, ich wär Musiker.‹ Traumähnliche Musikinserts im Film«

 

8. Juni 2016 | 18–20 Uhr | Campus C5 3 | Raum 3.24

 

Dass das Kino die Möglichkeit hat, in einem ›traumähnlichen Modus‹ zu erzählen, ist eine Weisheit, über die von Anfang der Filmtheorie an diskutiert wurde. Filme sind Texte wie Träume, schälen sich aus der Alltagswirklichkeit heraus (oder in diese ein), ermöglichen zeitweise Austritte, Ritte, Phantasien. Manche Inserts in längeren Filmen nehmen den altered state des Filme-Guckens ernst, wiederholen die Insellage der Filme bzw. der Film-Rezeptionen selbst. Oft spielt Musik dabei eine Rolle, eine Zeitkunst, die keine Kausalität kennt, keine Notwendigkeit, ohne den Zwang der Narration. Die Szenen bleiben dem Kontext der Geschichte verpflichtet, sie sind nicht ganz frei. Aber sie erproben einen Bilderfluss, der dem dream mode nahekommen kann.

 

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

 

Am 6. Juni 2016 verteidigte Jonas Nesselhauf erfolgreich seine Dissertationsschrift »Der ewige Albtraum – Zur Figur des Kriegsheimkehrers in der Literatur des 20. und frühen 21. Jahr­hunderts« an der Universität Vechta (Betreuerinnen: Prof. Dr. Gabriele Dürbeck; Prof. Dr. Christiane Solte-Gresser).

 

Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren dem Promovenden ganz herzlich und freuen sich über die weitere Zusammenarbeit.

 

Gastvortrag

Prof. Dr. Deirdre Barrett (Boston, USA)

»Sleep-talking«

 

12. Mai 2016 | 18–20 Uhr | Campus C9 3 – Jägerheim

 

Während des Schlafens zu sprechen ist ein gängiges Verhalten in der Kindheit und betrifft 14% der Bevölkerung. Das gelegentliche Sprechen tritt bei ungefähr 22–60% auf. 1–5% der Erwachsenen sprechen regelmäßig während des Schlafens, die Zahl der gelegentlichen Erzähler liegt bei 20–60%. Über die klinischen Zusammenhänge und die Vererbbarkeit dieses Phänomens ist einiges bekannt. Dennoch wurde das Sprechen im Schlaf bisher noch nicht in allen Einzelheiten untersucht. Der Vortrag widmete sich deshalb der Analyse von Unterschieden zwischen Mitschriften des »Sleep-talking«, Traumberichten und des Sprechens im Wachzustand.

Kulturveranstaltung

Theateraufführung: »Luzid« von Rafael Spregelburg

In Zusammenarbeit mit ThUniS.

 

Premiere am Mittwoch, 11. Mai 2016  |  19.30 Uhr  |  Theater im Viertel, Saarbrücken.

Weitere Aufführungen im Theater im Viertel am 12. und 13. Mai 2016 um jeweils 19.30 Uhr.

 

ThUniS, die deutschsprachige Theatergruppe der Universität des Saarlandes, führte in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« (Projektverantwortliche: Kristina Höfer und Carolin Buchheit) am 11., 12. und 13. Mai 2016 das Theaterstück Luzid des argentinischen Dramatikers Rafael Spregelburd im Theater im Viertel auf. Bei den Theaterabenden handelt es sich um die zweite Veranstaltung aus der Reihe zum Traum als kultureller Praxis, die von den DoktorandInnen des Kollegs organisiert wurde. In Luzid wird der Klartraum oder luzide Traum, in dem sich der Träumer des Traumzustandes und seiner eigenen Interventionsmöglichkeiten bewusst ist, in seiner Funktion als therapeutische Methode der Traumabewältigung betrachtet. Stehen sich zu Beginn des Stücks harmonische Klarträume und eine alptraumhafte Wirklichkeit gegenüber, nähern sich Traum und Wirklichkeit im Laufe der Handlung immer weiter an. Sie beeinflussen und durchdringen sich gegenseitig, bis sie kaum noch voneinander zu unterscheiden sind. In mehrerlei Hinsicht bewegt sich Luzid immer auf der Grenze – nicht nur zwischen Traum und Wirklichkeit, sondern auch zwischen Komödie und Tragödie, Krimi und Melodram. Das Handlungsgerüst erweist sich als Schachtel mit mehreren versteckten Böden. Immer wieder werden die ZuschauerInnen in die Irre geführt, müssen bereits getroffene Annahmen revidieren und letztendlich die entscheidenden Fragen beantworten: Was ist Traum und was Wirklichkeit? Wer überhaupt ist Träumender und wer Geträumter?

 

Regie führten Benedikt Gillenberg und Gesa Oetting. Es spielten Joan Marlee Moyat, Constanze Strähnz, Gregor Arnzt und Frank Wagner.

 

Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag, Berlin.

Gastvortrag

Prof. Dr. Hans-Walter Schmidt-Hannisa (Galway)

»Traum und Lyrik«

 

13. April 2016 | 18–20 Uhr | Campus C9 3 – Jägerheim

 

Lyrik ist, wie der Traum, Verdichtung. Anhand von Textbeispielen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert untersuchte der Vortrag die Affinität von Poesie und Traum und schlug dabei einen Bogen vom Dichten im Traum über den Traum als Motiv in höchst unterschiedlichen lyrischen Texten bis hin zu Poetologien, die Poesie als eine Art von Traumsprache verstehen, als Versuch das »Wort in den Traumzustand« zu versetzen (Durs Grünbein).

2. Workshop des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« mit einem interdisziplinären Kompaktseminar zum Thema »Alptraum«

 

13.–14. April 2016, Universität des Saarlandes (Campus C9 3 – Jägerheim)

Auch der zweite Workshop des Graduiertenkollegs bot eine Gelegenheit des intensiven Austauschs der Kollegmitglieder untereinander sowie mit externen Gästen. Am 13. April standen Präsentationen der DoktorandInnen im Mittelpunkt, die ihre laufenden Promotionsprojekte zur Diskussion stellten. Für den Abendvortrag konnte Professor Hans-Walter Schmidt-Hannisa (National University of Ireland, Galway) gewonnen werden, der Einblicke in das weite Feld »Traum und Lyrik« gab.

Am 14. April fand unter der Leitung von Professor Schmidt-Hannisa ein Kompaktseminar zum Thema »Alptraum« statt, das das interdisziplinäre Gespräch und die Arbeit am konkreten Objekt beförderte. Dazu wurden nach einer Einführung ins Thema zunächst Kleingruppen gebildet, die sich jeweils mit einem Werk aus Literatur, bildender Kunst oder Film auseinandersetzten und das Alptraummotiv anhand des jeweiligen Beispiels diskutierten. Eine anschließende Vorstellung der erarbeiteten Analysen und eine gemeinsame Diskussion aller TeilnehmerInnen schlossen den Workshop ab.

 

Das Workshopprogramm zum Download.

Veranstaltungen im WiSe 2015/2016

 

 

Kulturveranstaltung

Lesung mit Durs Grünbein: »Die Jahre im Zoo«

 

2. März 2016 ǀ 20 Uhr ǀ Saarländisches Künstlerhaus, Karlstraße 1, 66111 Saarbrücken ǀ Eintritt frei

 

Die Doktoranden des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« an der Universität des Saarlandes luden am 2. März 2016 zu einer Dichterlesung ein. Die Lesung war das erste von insgesamt fünf Kulturprojekten des Kollegs.

 

Im Rahmen der Vorstellung seines neu erschienenen Buches Die Jahre im Zoo trat Durs Grünbein mit einem Vortrag »Über das Verhältnis von Poesie und Traum« und einer Lesung aus seinem neusten Werk im Saarländischen Künstlerhaus auf: »Dichtung versetzt die Sprache in einen Traumzustand, in dem sie sich der zudringlichen Realitäten meditierend vergewissert«, so schreibt Grünbein in seiner vielzitierten Frankfurter Poetikvorlesung, und verweist damit bereits auf ein Spannungsverhältnis von Sprache, Poesie und Traum. Letzterem und seinem Zusammenhang mit der Poesie hat er sich bereits 2012 im Rahmen der dOCUMENTA gewidmet und daraus entstand ein kleines Büchlein: Aus der Traum (Kartei), das eben jenen ersten Angsttraum enthält, mit dem nun sein neuestes Werk Die Jahre im Zoo beginnt. Gleichzeitig finden sich in seinem Werk aber Gedanken über die »Kunstlosigkeit der Träume«. Was der Traum Grünbein denn nun bedeutet und wie er dessen Verhältnis zur Poesie sieht, war Gegenstand seines Vortrages.

 

Grünbein, geb. am 9. Oktober 1962, zählt zu den bekanntesten deutschen Lyrikern der Gegenwart und ist seit seinem Debütband Grauzone morgens, der 1988 bei Suhrkamp publiziert wurde, nicht mehr aus dem deutschen Literaturbetrieb wegzudenken. Neben zahlreichen Lyrikbänden, wie etwa Schädelbasislektion (1991), Falten und Fallen (1994), Erklärte Nacht (2002) und Koloss im Nebel (2012), widmet er sich seit den späten Achtzigerjahren auch der Kunst des Essays, mit Publikationen wie Galilei vermißt Dantes Hölle (1996) und Schlaflos in Rom. Versuch über den Satirendichter Juvenal (2001) u. a. Grünbeins Begeisterung für die Literatur der griechisch-römischen Antike und die langjährige Auseinandersetzung mit dieser führten schließlich auch zu eigenen Übersetzungen, so z. B. von Aischylos’ Sieben gegen Theben oder von Senecas Thyestes. Er erhielt zahlreiche Preise für sein schriftstellerisches Schaffen, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg.

 

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.suhrkamp.de/autoren/durs_gruenbein_1635.html.

 

Gastvortrag

Prof. Dr. Longxi Zhang (City University Hongkong)

»Dream in Chinese Literature. From a Cross-Cultural Perspective«

 

9. Februar 2016 | 10–12 Uhr | Campus B3 1 | Hörsaal 0.14

 

Prof. Dr. Manfred Engel (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) lud am 9. Februar 2016 zum Gastvortrag von Prof. Dr. Longxi Zhang ein. Dieser lehrt als Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzungswissenschaft an der City University of Hongkong und ist Kandidat für die nächste Präsidentschaft der ICLA. 


Prof. Zhang discussed some prominent examples of dreams in the Chinese literary tradition from the perspective of East-West cross-cultural studies, examined the function of dream as a narrative frame, and explored the relationship between dreams and their interpretations.

Gastvortrag

Prof. Dr. Claire Gantet  (Universität Fribourg, Schweiz)

»Traumbücher und Wissenschaft von der Seele, 17.–18. Jahrhundert«  

 

26. Januar 2016 | 18–20 Uhr | Campus C5 3 | Raum 3.24  

 

Claire Gantet ist seit 2015 Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Fribourg (Schweiz) und hat sich in zahlreichen Publikationen, insbesondere in ihrer Habilitationsschrift, mit der Wissens- und Kulturgeschichte des Traums im Europa der Frühen Neuzeit befasst. Der Vortrag bot Einblicke in ihr aktuelles Forschungsprojekt zu Traumbüchern und deren Zusammenhang mit der Erforschung der Seele im 17. und 18. Jahrhundert. 

Exkursion nach Paris

 

Am 9. Dezember 2015 machten sich die KollegiatInnen des Graduiertenkollegs auf den Weg, um die Ausstellung »Fantastique! L’estampe visionnaire. De Goya à Redon« im Petit Palais sowie das Centre Pompidou mit dem Themenschwerpunkt Surrealismus zu besuchen. Begleitet wurden die KollegiatInnen von Prof. Dr. Sigrid Ruby und Marlen Schneider, die die Exkursion im Rahmen des Seminars »Bild/Sprache von Träumen in Kunst und Literatur« organisierte.

Die KollegiatInnen zusammen mit Prof. Dr. Sigrid Ruby vor dem Petit Palais in Paris.
Foto: Ramona Weber

Kulturveranstaltung

Musikalische Dichterlesung

»… и горы взлетели вверх/… und die Berge flogen auf«  

 

Russische Gedichte und Musik der Jahrtausendwende. Natalija Azarova, Sergej Birjukov, Kirill Korchagin und Elena Seifert trugen ihre Gedichte vor (mit deutscher Übersetzung). Musikalische Umrahmung durch das Duo MARCOTELLO mit Werken von Sofija Gubajdulina und Sergej Berinskij.  

 

3. November 2015  | 19–21.30 Uhr  | Theater im Viertel, Saarbrücken

 

Vier bekannte russische Dichterpersönlichkeiten trugen Anfang November ihre jüngsten Gedichte einem interessierten Publikum vor. Sie repräsentiereen verschiedene Lyrikrichtungen der Gegenwart: Metaphysisch-hermetische Tiefe und virtuoses Sprachexperiment stehen neben neuer Dinglichkeit, historischem Krisenbewusstsein und besinnlicher Meditation. Gemeinsam ist ihnen die Nähe zum Traum als Grenzzustand zwischen den Zeiten und Welten, in welchem das Subjekt zur Perzeption wird: sich im heraklitischen Strom der Wahrnehmungen transformiert, vervielfältigt oder wie eine Membran transparent für das ganz Andere wird. Umrahmt wurde die Lesung durch Werke berühmter russischer Komponisten in der originellen Besetzung von Violoncello und Akkordeon. Die Dichter trugen auf Russisch vor; im Anschluss erfolgte eine deutsche Übersetzung. Die Veranstaltung wurde von wissenschaftlichen Hinführungen durch Prof. Dr. Henrieke Stahl (Universität Trier) begleitet.

 

Die Lesung wurde in Kooperation mit dem DFG-Projekt der Trierer Slavistik »Typologie des Subjekts in der russischen Dichtung 1990–2010« mit dem DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« (GRK 2021) sowie der Slavistik der UdS und der Landeshauptstadt Saarbrücken veranstaltet.

 

Information: Prof. Dr. Henrieke Stahl | stahl(at)uni-trier.de | www.lyrisches-subjekt-slavistik.uni-trier.de

 

 

Gastvortrag

Dr. Witalij Morosow (Philosophie):

»Die Funktionen der Träume in alchemistischen Traktaten und die Grenzen der Hermeneutik«

 

15.12.2015  ǀ 18–20 Uhr ǀ Universität des Saarlandes (Campus C5 2 ǀ Raum 128)  

 

Der seit Anfang Oktober am Graduiertenkolleg beteiligte und aus Russland stammende Mercator-Fellow, Dr. Witalij Morosow, hielt am 15. Dezember 2015 um 18 Uhr einen Vortrag zum Thema »Die Funktionen der Träume in alchemistischen Traktaten und die Grenzen der Hermeneutik«. In dem Vortrag ging es um die Problematik von Träumen in der europäischen Alchemie und um die Bedeutung der alchemistischen Träume in der Moderne. 

1. Geburtstag des Sonderforschungsbereichs »Information Density and Linguistic Encoding« (SFB 1102)

 

30. Oktober 2015, Universität des Saarlandes (Campus C9 3 – Jägerheim)

 

Der an der Universität des Saarlandes ansässige Sonderforschungsbereich »Information Density and Linguistic Encoding« (SFB 1102) veranstaltete zu seinem 1. Geburtstag einen Science Slam, bei dem auch das Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« vertreten war.


Das Programm anlässlich des 1. Geburtstages des SFB 1102 finden Sie hier.

 

 

 

1. Workshop zum Thema »Traumwissen. Ästhetische Traumdarstellungen und Wissenschaftsdiskurs«

 

14.–15. September 2015, Universität des Saarlandes (Campus C9 3 – Jägerheim)

Foto: Jörg Pütz

Eine kulturwissenschaftlich und historisch orientierte Auseinander­setzung mit Traumdarstellungen in Literatur, Malerei und anderen künstlerischen Medien kommt nicht umhin, nach den vielschichtigen Bezügen dieser fiktionalen Träume zum philosophischen und natur­wissen­schaftlichen Traumdiskurs ihrer Zeit zu fragen. Auch für die Wissenspoetik ist das Spannungs­verhältnis von künstlerischer Praxis und Traumtheorien von Relevanz. Welches Traumwissen spiegelt sich in den ästhetischen Phänomenen wider, welche Auffassungen und traumbezogenen Praktiken werden in Texten und Bildern kritisch reflektiert, ironisch kommentiert oder gar antizipiert? Inwiefern lässt sich von einem spezifischen Traumwissen von Literatur und Kunst sprechen, wie ist es zu charakterisieren und von anderen Wissensformen abzugrenzen?

 

Diese und ähnliche Fragen wurden im Rahmen von Arbeitsgruppe und Ringvorlesung des Graduiertenkollegs »Europäische Traum­kulturen« bereits im SoSe 2015 aufgeworfen und im ersten Workshop des Kollegs vertieft diskutiert. Dabei wurde das Verhältnis von ästhetischem und wissenschaftlichem Traumdiskurs anhand konkreter Beispiele und in spezifischen Kontexten untersucht, aber auch auf theoretischer Ebene problematisiert. Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen und unter Berücksichtigung verschiedener methodischer Ansätze regten dabei die Diskussion an. So konnte die bereits rege literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem ästhetischen Wissensbegriff und mit der Wissensgeschichte des Traums um Überlegungen aus Kunstwissenschaft und Philosophie erweitert werden, aber auch durch Beiträge aus der Psychologie. Ziel des Workshops war es, in problem- und methodenorientierten Impulsreferaten sowie in einem Abendvortrag die Bedingungen und Möglichkeiten einer wissensgeschichtlichen Verortung ästhetischer Traumdarstellungen auszuloten sowie eine kritische Reflexion des Wissensbegriffs zu bemühen.

 

Das Workshopprogramm zum Download.

 

Lehre

Ringvorlesung »Interdisziplinäres Traumdenken«

 

SoSe 2015 | dienstags | 18 – 20 Uhr | Universität des Saarlandes (Campus B3 1 | Raum 1.30)

 

5. Mai 2015 – Träumen und Traumdarstellungen in den Künsten | Stefanie Kreuzer

 

12. Mai 2015 – Wissensgeschichte des Traums I | Manfred Engel

 

19. Mai 2015 – Wissensgeschichte des Traums II | Manfred Engel

 

26. Mai 2015 – Soziale und ästhetische Funktionen des Traums | Janett Reinstädler

 

2. Juni 2015 – Ikonographie und Ikonologie | Sigrid Ruby

 

9. Juni 2015 – Wissenspoetik/-ästhetik | Amalia Barboza

 

16. Juni 2015 – Narratologie | Nine Miedema

 

23. Juni 2015 – »Ich habe so einen herrlichen Mist geträumt. Die Traummitteilung als narrative Baustelle« | Brigitte Boothe

 

30. Juni 2015 – Erzählliteratur | Christiane Solte-Gresser

 

7. Juli 2015 – Theater und/oder Film | Patricia Oster-Stierle

 

14. Juli 2015 – Text-Bild-Relationen | Christiane Solte-Gresser

 

21. Juli 2015 – Musik | Dorothea Redepenning

 

28. Juli 2015 – Bildende Kunst | Sigrid Ruby

 

 

Kulturveranstaltung

Strauss' »Enoch Arden«

 

20. Mai 2015 | 20:00 Uhr | Universität des Saarlandes (Campus A3.3 – Aula)

 

Einführung zum Traum im Text von Alfred Tennyson: Joachim Frenk

Einführung zum Traum in der Musik von Richard Strauss: Dorothea Redepenning

Kulturveranstaltung

Schuberts »Winterreise«

 

29. April 2015 | 20:00 Uhr | Universität des Saarlandes (Campus A3 3 - Aula)

 

Konzert im Rahmen der Eröffnung des Graduiertenkollegs im Präsidium der Universität des Saarlandes. Einführung zum Traum im Text von Wilhelm Müller: Sikander Singh