Lehre

 

Wintersemester 2018/2019

 

 

Arbeitsgruppe

14. November 2018 | 12. Dezember 2018 | 16. Januar 2019 | 30. Januar 2019 | jeweils 10–12 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Manfred Engel & Dr. Mauro Fosco Bertola

 

Die Arbeitsgruppe wird sich im Wintersemester 2018/2019 der Analyse von ausgewählten traumbezogen Werken widmen: Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Manfred Engel sollen Grundverfahren für die Interpretation und wissenspoetologische Kontextualiserung von Traumdarstellungen in unterschiedlichen Medien diskutiert und eingeübt werden.

 

Workshop »Shakespeare’s Dreams«

22./23. November 2018 | jeweils 10-16 Uhr | Universität des Saarlandes

Leitung: Dr. Claude Fretz (Queen's University Belfast)

 

 

Gastvorträge

25. Oktober 2018, 17–18.30 Uhr, Campus C9 3 (Graduate Centre)

Prof. Dr. Martin von Koppenfels (LMU München)

»Alpträume der Souveränität. Charlotte Beradt und die Ermächtigung des Traums«

 

28. November 2018 | 18 Uhr (c.t.) | Campus C5 3 | Raum 3.24

Dr. Claude Fretz (Queen's University Belfast)

»Dreams in Shakespeare«

 

5. Dezember 2018 | 18 Uhr (c.t.) | Campus C5 3 | Raum 3.24

Dr. Christian Bachmann (Ruhr-Universität Bochum)

»Träumen rahmen. Zu einer graphisch-narrativen Strategie in Bildergeschichten und Comics um 1900«

 

8. Januar 2019 | 18 Uhr (c.t.) | Campus C5 3 | Raum 3.24

Prof. em. Dr. Dr. Claus-Artur Scheier (TU Braunschweig)

»›Wunder von Ferne oder Traum‹ – Überlegungen zur virtuellen Realität«

 

 

 

Ringvorlesung »Europäische Traumkulturen. Theorien. Methoden. Analysen«

 

SoSe 2018 | dienstags | 18 – 20 Uhr | Universität des Saarlandes (Campus B3 1 | Hörsaal II)

 

Das DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« erforscht seit 2015 die europäische Wissensgeschichte des Traums und die ästhetische Gestaltung von Träumen in verschiedenen Künsten und Medien (Malerei, Musik, Literatur, Film u.a.). Zum Start der zweiten Promovierenden-Gruppe des Kollegs, die im April 2018 die Arbeit aufnimmt, vermittelt die Ringvorlesung die wissenschaftlichen Grundlagen, die sich aus unserem Verständnis von Traum als Produkt kultureller Arbeit und ästhetischer Konstruktion ergeben. Die am Kolleg beteiligten WissenschaftlerInnen sowie SpezialistInnen aus dem In- und Ausland bieten dabei einen Überblick über die Wissensgeschichte des Traums seit der Antike, stellen unterschiedliche (inter-)disziplinäre Methoden zur Analyse von Traumdarstellungen vor und beleuchten zahlreiche (inter-)mediale künstlerische Traum-Beispiele aus den verschiedenen europäischen Kulturräumen.   

 

 

10. April 2018 – Zur Wissensgeschichte des Traums I | Manfred Engel

 

17. April 2018 – Zur Wissensgeschichte des Traums II | Manfred Engel

 

24. April 2018 – Narratologie. Ansätze der Analyse von »Raum und Zeit« in Traumerzählungen (am Beispiel mittelalterlicher Texte) | Nine Miedema

 

8. Mai 2018 – Diskursanalyse. Traumtheorie, Traumkunst, Traumpolitik (am Beispiel des spanischen Barock) | Janett Reinstädler

 

15. Mai 2018 – Gedichtanalyse. Traum in der russischen Lyrik | Henrieke Stahl

 

22. Mai 2018 – Intermedialität. Der Schlaf als Freund der Musen – Schlafende, Träumende um 1800 | Eva Kocziszky

 

29. Mai 2018 – Literatur und Wissen. Träume der Moderne bei Kafka und Proust | Peter Brandes

 

5. Juni 2018 – Soziologische Zugänge. Verborgene Botschaften: Die Träume der Kritischen Theorie | Amalia Barboza

 

12. Juni 2018 – Musikwissenschaft. Träume zwischen Oper und Film: Klang, Körper, Aufführung | Mauro Bertola

 

19. Juni 2018 – Musikwissenschaft. Träume in der Musik: Geschichte und Analyse | Dorothea Redepenning

 

26. Juni 2018 – Filmwissenschaft: Traumfabrik Kino: Träume(n) im Film - Kino als Traum | Stephanie Catani

 

3. Juli 2018 – Gehörte Träume: Trauminszenierungen im Hörspiel | Romana Weiershausen

 

10. Juli 2018 – Struktur und Semantik des Traums in literarischen Texten | Renate Lachmann

 

17. Juli 2018 – Wort-Bild-Beziehungen: Traumgestaltung im Bilderbuch | Christiane Solte-Gresser

 

 

Arbeitsgruppe

 

wöchtentlich 2h, dienstags oder mittwochs

Leitung: Dr. Mauro Fosco Bertola

 

Die Arbeitsgruppe wird im Sommersemester 2018 der neuen DoktorandInnenkohorte die Möglichkeit geben, sich in die Forschungsschwerpunkte des Kollegs einzuarbeiten. Inhaltlich lehnt sich die Arbeitsgruppe an die Ringvorlesung »Europäische Traumkulturen: Theorien, Methoden, Analysen« an: Zusammen mit den jeweiligen Vortragenden bei der Ringvorlesung werden in der Arbeitsgruppe ausgewählte Texte gemeinsam diskutiert und vertieft, die auf das Thema Traum aus unterschiedlichen theoretischen, methodologischen wie medialen Perspektiven eingehen. Zusätzlich wird auch das bewährte Format der Vorstellung der Promotionsprojekte der neuen DoktorandInnenen in drei Blocksitzungen wieder aufgegriffen.

 

 

 

Workshop »Dream and Cinema«

22. November / 23. November / 24. November 2017, jeweils 10-16 Uhr, Filmhaus Saarbrücken

Leitung: Dr. Mireille Berton (Université de Lausanne)

 

Meeting 1:

  • General Introduction: A crossed History of Dream and Cinema
  • The Dream in Silent Cinema (from Méliès to Pabst)

 

Meeting 2:

  • Telling the Dream: the Arrival of Sound
  • The Hollywoodian Dream (the »Psychoanalytical Movie«)

 

Meeting 3:

  • The Dream in Contemporary Movies (the »Neurobiological Paradigm«)
  • Methodological Questions (How to Analyze Dreams; How to Classify Dreams; Can Dreams be represented?)

 

 

Arbeitsgruppe

14. November / 12. Dezember 2017 / 16. Januar / 30. Januar 2018

Leitung: Dr. Mauro Fosco Bertola

 

Im Wintersemester 2017/18 werden die bereits bewährten Formate der Vorstellung der laufenden Promotionsprojekte sowie der thematisch fokussierten Blocksitzungen wieder aufgegriffen.

 

 

Gastvorträge

14. November 2017  |   10:15 Uhr  |   Geb. B3 1, HS I (0.14)

Prof. Dr. Gregor Weber (Universität Augsburg)

»Heiligkeit, Teufelszeug und Schlaflosigkeit. Träumende und deutende Mönche in der Spätantike«

 

 

 

Workshop »Dreams in Islamic Culture«

17. Mai / 24. Mai / 31. Mai / 7. Juni 2017, Graduate Centre C9 3, jeweils 12-15.30 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Leah Kinberg (Tel Aviv University)

 

Meeting 1:

a) Why do we deal with Dreams?

b) Qur'an and Hadith: The Two Central Pillars of the Islamic world

 

Meeting 2:

a) Islamic Understanding of Dreams

b) Medieval Dream narrations

 

Meeting 3:

a) Contemporary Dreams in Islam 

b) Presentations by PhD students

 

Meeting 4:

a) Dreams of Jihadists

b) Presentations by PhD students and summary

 

 

Arbeitsgruppe

17. Mai / 1. Juni / 8. Juni / 28. Juni / 19. Juli 2017

Leitung: Jun.-Prof. Dr. Amalia Barboza und Dr. Mauro Fosco Bertola

 

Im Sommersemester 2017 werden die bereits bewährten Formate der Vorstellung der laufenden Promotionsprojekte sowie der thematisch fokussierten Blocksitzungen wieder aufgegriffen. Neben ausgewählten Texten zum Thema »Traum und Utopie« wird das Kunstprojekt »Syrian Dream Project« der Künstlerin Mey Seifan besprochen, die in der Arbeitsgruppe zu Gast sein wird, um über die Spezifität des Wissenszugangs der Kunst zum Thema Traum diskutieren zu können.

 

 

Exkursion »Füsslis Nachtmahr – Traum und Wahnsinn«

Am 22. Mai 2017 unternimmt das Graduiertenkolleg eine Exkursion zur Ausstellung »Füsslis Nachtmahr – Traum und Wahnsinn« im Frankfurter Goethe-Haus. Durch die Ausstellung führt die Kuratorin Dr. Petra Maisak. Die Ausstellung ist bis zum 18. Juni 2017 zu sehen.

 

Bis zum 5. Juni 2017 ist die Ausstellung »René Magritte – Der Verrat der Bilder« in der Schirn Kunsthalle Frankfurt zu sehen.

 

 

Gastvorträge

 

13. Juni 2017  | 14-16 Uhr  |  Campus C5 2  |  Raum 2.18.2

Prof. Dr. William Franke (Vanderbilt University, Tennessee)

»Traum-Epistemologie und religiöse Offenbarung in Dantes Vita Nuova«

 

22. Juni 2017  |  16-18 Uhr  |  Campus A4 2  |  Raum 3.11

Prof. Dr. Leah Kinberg (Tel Aviv University)

»Islamic Dream Culture«

 

28. Juni 2017, 18-20 Uhr |  Campus C5 3 | Raum 3.24

Prof. Dr. Rainer Grübel (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

»Lyrik als Traum und Traum in der Lyrik bei Gennadij Ajgi«

 

 

Schreibwerkstatt »Träume«

2. Juni 2017 | 9-17 Uhr | Universität des Saarlandes | Campus A4 4 | Raum 2.42

Leitung: Marica Bodrožić

 

Die Schriftstellerin Marica Bodrožić führt seit vielen Jahren auf Einladung von Goethe-Instituten und an Universitäten literarische Schreibwerkstätten durch. Durch die inhaltliche Fokussierung auf das Thema »Träume« soll die Schreibwerkstatt den DoktorandInnen des Graduiertenkollegs ermöglichen, neben ihrer wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Träumen eine weitere Perspektive auf den Traum einzunehmen. Darüber hinaus werden im Workshop Praxis und grundlegende Kompetenzen des literarischen bzw. kreativen Schreibens vermittelt, sodass ausdrücklich auch interessierte DoktorandInnen anderer Fachrichtungen zur Teilnahme eingeladen sind. Der kreative Rahmen der Schreibwerkstatt ermöglicht den TeilnehmerInnen, (neue) Schreibfertigkeiten und -methoden zu entwickeln und auszuprobieren. Diese bewusste und reflektiert-kritische Auseinandersetzung mit der Sprache und dem Schreiben dient sowohl der Ausbildung literarischer als auch allgemeiner Schreibkompetenzen, die für jedes wissenschaftliche Arbeiten unentbehrlich sind. Die Schreibwerkstatt ist eine Kooperation mit dem Graduiertenprogramm GradUS der Universität des Saarlandes und für die TeilnehmerInnen kostenlos.

Foto: Christian Quintes

 

Exkursion Schlaflabor ZI Mannheim und Workshop »Empirische Traumforschung«

3. November 2016, 22.–23. November 2016

Leitung: apl. Prof. Dr. Michael Schredl

 

Am 3. November besuchten die KollegiatInnen des Graduiertenkollegs das Schlaflabor des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim. Prof. Dr. Michael Schredl, der im November als Gastdozent am Kolleg beteiligt war, ermöglichte im Rahmen einer Führung durch die Räumlichkeiten Einblicke in die Tätigkeiten des Schlaflabors und erläuterte anschließend Abläufe und Fragestellungen der Schlafforschung.

 

Das interdisziplinäre Gespräch mit Herrn Prof. Schredl konnte am 22. und am 23. November während des Workshops „Empirische Traumforschung“ vertieft werden, an dem neben den DoktorandInnen des Kollegs auch Promovierende aus dem Fachbereich Psychologie teilnahmen. Der Workshop bot eine Einführung in die aktuelle psychologische Traumforschung, die sich dem Träumen aus empirischer Sicht nähert. Durch gemeinsame Lektüre verschiedener AutorInnen wurden neben methodischen Grundlagen auch Einblicke in bestimmte Fragestellungen und Phänomene vermittelt, wie etwa der Zusammenhang von Traum und Kreativität, Alpträume bei Kindern, Klarträume oder das Verhältnis von Wach- und Traumbewusstsein. Auf diese Weise konnten aktuelle Ansätze psychologischer Traumforschung vorgestellt werden und mit dem kulturwissenschaftlich ausgerichteten Blick des Kollegs in Dialog treten.

 

Arbeitsgruppe

27. Oktober 2016 / 24. November 2016 / 15. Dezember 2016 / 13. Januar 2017 / 26. Januar 2017 / 9. Februar 2017

jeweils 10–12 oder 10–14 Uhr

Leitung: Dr. des. Marlen Schneider

 

Im Wintersemester 2016/2017 werden die bereits bewährten Formate der Vorstellung der laufenden Promotionsprojekte sowie der thematisch fokussierten Blocksitzungen wieder aufgegriffen. Zu den Blocksitzungen, die Traumdiskurse und -darstellungen in bestimmten historischen und kulturellen Kontexten in den Blick nehmen sollen, werden WissenschaftlerInnen des Graduiertenkollegs zum gemeinsamen Gespräch eingeladen, um die Diskussionen mit ihrer Expertise zu bereichern. Auch die Gelegenheit des intensiven Austauschs mit einer Gastreferentin wird geboten: Frau Prof. Dr. Petra Gehring wird mit den KollegiatInnen zum Thema »Klarträume« diskutieren.

 

Gastvorträge

 
12. Januar 2017

Prof. Dr. Petra Gehring (Technische Universität Darmstadt)

»Träumen und Wachen im Schlaflabor - über Lucid Dreaming«

 

25. Januar 2017

Prof. Dr. Roland Spiller (Goethe-Universität Frankfurt)

»›…quel giorno più non vi leggemmo avante‹. Traum, Empathie und Immersion: Borges liest Dante«

 

9. Februar 2017

Dr. Jesse Keskiaho (Universität Helsinki)

»Theories of dreams in the early middle ages«

 

Kompaktseminar »Dreams and Creative Process«

17.–18. Mai 2016 | ganztägig

Leitung: Deirdre Barrett Ph.D.

 

This workshop will explore how dreams inform creative endeavors and research on techniques which may enhance this process. It will be divided into five segments: 
Segment 1: Dreams and visual art
Segment 2: Dreams and film
Segment 3: Dreams and literature
Segment 4: Lucid dreams
Segment 5: Dreams coping with death.

 

 

Arbeitsgruppe

28. April / 12. Mai / 9.Juni / 23. Juni / 7. Juli 2016 | jeweils 10–12 oder 10–14 Uhr

Leitung: Dr. des. Marlen Schneider  

 

Die Arbeitsgruppe bietet im Sommersemester 2016 neben Projektvorstellungen und dem Austausch mit GastreferentInnen auch Gelegenheit zur Diskussion ausgewählter thematischer Schwerpunkte. Dazu sind drei Blocksitzungen zu den Problemfeldern (a) Leiblichkeit im Traum, (b) Traum und Rausch als Grenzerfahrung sowie (c) Hypnagogische Zustände vorgesehen, die von den Teilnehmenden gestaltet und sowohl objektorientiert als auch methodenkritisch diskutiert werden.

 

 

Gastvorträge

 
13. April 2016

Prof. Dr. Hans-Walter Schmidt-Hannisa (National University of Ireland)

»Traum und Lyrik«

 

12. Mai 2016

Mercator-Fellow

Prof. Dr. Deirdre Barrett (Harvard Medical School)

»Sleep-talking«

 

8. Juni 2016

Prof. Dr. Hans Jürgen Wulff (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

»›Ich träumte, ich wär Musiker‹. Traumähnliche Musikinserts im Film«

 

22. Juni 2016

Dr. Friederike von Criegern(Georg-August-Universität Göttingen)

»›Das Leben, ein Traum.‹ Traum, Albtraum und Fiktion im spanischen Drama: Calderóns La vida es sueño und Bezerras Dentro de la tierra« 

 

Seminar »Bild/Sprache von Träumen in Kunst und Literatur«

jeden 2. Mittwoch | 16–18 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Sigrid Ruby, Dr. des. Marlen Schneider

 

Die Analogie von Traum und Dichtung, Traum und Film, Traum und Malerei ist ein altbekannter Topos, der seit Jahrhunderten für die Charakterisierung von Kunst herangezogen wird, aber auch dem Versuch geschuldet ist, die sinnliche Qualität und Wirklichkeitsferne des Traumerlebens greifbar zu machen. Dabei kommen je nach historischem und kulturellem Kontext unterschiedliche Traumvorstellungen zum Tragen: Häufig umschreibt der Vergleich mit künstlerischen Ausdrucksformen das Träumen als kreativen Prozess, in welchem die Imaginationskraft des Träumers – insbesondere des Dichters oder Malers – ihr volles Potential entfalten kann. Doch auf welche Weise haben sich Kunstschaffende tatsächlich von nächtlichen Visionen inspirieren lassen? Wie wurden Träume in unterschiedlichen Epochen gedacht, visualisiert und/oder versprachlicht und welchen Prinzipien folgte jeweils die künstlerische Darstellung? Worin unterscheiden sich Traumdarstellungen in Literatur und bildender Kunst, und welche Schlüsse lassen sich daraus für die medienspezifische und -übergreifende Analyse ziehen? Im Seminar werden – ausgehend von Werken der bildenden Kunst – verschiedene Kontexte vorgestellt, in denen Träume eine wesentliche rhetorische Funktion übernehmen, das Spannungsverhältnis zwischen Text- und Bildmedien deutlich werden lassen oder eine bedeutende Rolle für die Entwicklung innovativer Bildsprache und Techniken spielen. Methodische Überlegungen und Begriffsbestimmungen werden zu Beginn des Seminars angeregt und sollen dann vor allem anhand von Fallstudien entwickelt werden, die von den Teilnehmenden vorbereitet und in den Sitzungen eingeführt werden.

 

Arbeitsgruppe

jeden 2. Mittwoch | 13–15 Uhr

Leitung: Dr. des. Marlen Schneider

 

Im WiSe 2015/2016 wurde das methodenorientierte Gespräch in der Arbeitsgruppe weitergeführt, wobei die Teilnehmenden zur aktiven Gestaltung der Sitzungen eingeladen wurden. Neben grundlegenden Texten, deren Auswahl und Einführung nunmehr von den DoktorandInnen vorgenommen wurde, wurde so auch die Gelegenheit geschaffen, Struktur und Thesen der eigenen Projekte vorzustellen sowie mit eingeladenen GastforscherInnen, wie etwa dem Mercator-Fellow, Dr. Witalij Morosow, ins Gespräch zu kommen. Auch die nachfolgend aufgelisteten Gastvorträge wurden mit den Vortragenden in der Arbeitsgruppe nochmals intensiv diskutiert.

 

 

Gastvorträge

 

15. Dezember 2015

Mercator-Fellow

Dr. Witalij Morosow

»Die Funktionen der Träume in alchemistischen Traktaten und die Grenzen der Hermeneutik«

 

 

26. Januar 2016

Prof. Dr. Claire Gantet (Université de Fribourg)

»Traumbücher und Wissenschaft von der Seele, 17.–18. Jahrhundert«

 

 

Ringvorlesung »Interdisziplinäres Traumdenken. Theorien, Methoden, Analysen«

dienstags | 18–20 Uhr | Campus B3 1 | Raum 1.30

Leitung: Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle  

 

5. Mai 2015 Träumen und Traumdarstellungen in den Künsten | Stefanie Kreuzer

 

12. Mai 2015 Wissensgeschichte des Traums I | Manfred Engel

 

19. Mai 2015 Wissensgeschichte des Traums II | Manfred Engel

 

26. Mai 2015 Soziale und ästhetische Funktionen des Traums | Janett Reinstädler

 

2. Juni 2015 Ikonographie und Ikonologie | Sigrid Ruby

 

9. Juni 2015 Wissenspoetik/-ästhetik | Amalia Barboza

 

16. Juni 2015 Narratologie | Nine Miedema

 

23. Juni 2015 »Ich habe so einen herrlichen Mist geträumt. Die Traummitteilung als narrative Baustelle« | Brigitte Boothe

 

30. Juni 2015 Erzählliteratur | Christiane Solte-Gresser

 

7. Juli 2015 Theater und/oder Film | Patricia Oster-Stierle

 

14. Juli 2015 Text-Bild-Relationen | Christiane Solte-Gresser

 

21. Juli 2015 Musik | Dorothea Redepenning

 

28. Juli 2015 Bildende Kunst | Sigrid Ruby

 

 

Arbeitsgruppe

dienstags | 16–18 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Manfred Engel, Dr. des. Marlen Schneider  

 

In Ergänzung zur Ringvorlesung diente die Arbeitsgruppe im SoSe 2015 der Einführung in Methoden und Fragestellungen der Traumforschung. Die Kursleiter wählten hierzu Texte aus, die unter anderem anthropologische, philosophische, literaturwissenschaftliche, kunst- und filmtheoretische Positionen vorstellten und gemeinsam mit den DoktorandInnen diskutiert wurden.