Prof. Dr. Stephanie Catani

Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte

 

 

Universität Würzburg

Institut für deutsche Philologie

Am Hubland

97074 Würzburg

 

 

E-Mail stephanie.catani(at)uni-wuerzburg.de 

 

 

https://www.germanistik.uni-wuerzburg.de/ndl1/

Seit 2021 Leiterin des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Würzburg. Von 2018 bis 2021 Professorin für Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft an der Universität des Saarlandes (UdS). 2017 Vertretungsprofessur an der UdS und Gastprofessur an der Universität Augsburg. 2014 Habilitation an der Universität Bamberg mit einer Studie zu Geschichtsbegriff und Historisierungsverfahren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. 2004 Promotion an der Universität Würzburg mit einer Arbeit zu Weiblichkeit in anthropologischen Diskursen und literarischen Texten der Moderne. Studium der Germanistik, Hispanistik und Italianistik an den Universitäten Bochum und Sevilla.

  • Kreative künstliche Intelligenz: Literatur, Kunst und Kreativität im Zeichen künstlicher Intelligenz
  • Literatur, Kultur und Medien der Gegenwart
  • Kulturwissenschaftliche Ansätze (Gender/Diversität/Alterität)
  • Intermediale Ansätze: Film und Literatur, Literatur und Fotografie, Literatur und (digitale) Medien
  • Interdisziplinarität: Geschichte und Literatur, Medizinisches Wissen und Literatur, Literatur und Psychotraumatologie
  • Literatur des frühen 19. Jahrhunderts, der Moderne und der Gegenwart

 

Mongrafie

Stephanie Catani: Geschichte im Text. Geschichtsbegriff und Historisierungsverfahren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Tübingen: Narr Francke Attempto 2016. [insbesondere Kap. 8.4 „Das Trauma erzählen“].

 

Herausgeberschaft
  • zus. mit Sophia Mehrbrey (Hg.): Träumen mit allen Sinnen. Sinnliche Wahrnehmung in ästhetischen Traumdarstellungen. Paderborn: Fink 2021 (= Traum - Wissen - Erzählen).
  • zus. mit Friedhelm Marx und Julia Schöll (Hrsg.): Kunst der Erinnerung, Poetik der Liebe. Das erzählerische Werk Hanns-Josef Ortheils. Göttingen: Wallstein 2009 (= Poiesis. Standpunkte zur Gegenwartsliteratur, 3).

 

Aufsätze
  • zus. mit Frank Neuner: Das Trauma erzählen. Die Posttraumatische Belastungsstörung als Motiv der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In: Barbara Job u. Joachim Michael (Hrsg.): Angstsprachen – Interdisziplinäre Zugänge zur kommunikativen Auseinandersetzung mit Angst. Wiesbaden 2020. [im Satz] 
  • »Es gibt weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft. Jedenfalls nicht für mich.« Die posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) im literarischen Spannungsfeld von Erinnerung und Geschichte. In: Manuel Maldonado Alemán u. Carsten Gansel (Hrsg.): Literarische Inszenierungen von Geschichte. Formen der Erinnerung in der deutschsprachigen Literatur nach 1945 und 1989. Wiesbaden: J.B. Metzler 2018, S. 59-70.
  • Von einem, der auszog... Gehorsam zu lernen. Heinrich von Kleists Prinz Friedrich von Homburg. In: E.T.A.-Hoffmann Theater (Hrsg.): Prinz Friedrich von Homburg. Programmheft. Bamberg 2016, S. 9‒13.
  • Das Märchen. In: Jürgensen, Christoph/Lukas, Wolfgang/Scheffel, Michael (Hrsg.): Schnitzler-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart u. a. 2014, S. 57–60.
  • ‚Homo sacer‘ im Exil. Zur Topologie des Exilraumes bei Franz Kafka und W. G. Sebald. In: Christoph Kleinschmidt u. Christine Hewel (Hrsg.): Topographien der Grenze. Verortungen einer kulturellen, politischen und ästhetischen Kategorie. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011, S. 201‒212.
  • Der Wahnsinn hat Methode. Das ›Andere der Vernunft‹ in E.T.A. Hoffmanns Erzählung »Das Gelübde«. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 129.2 (2010), S. 173-183.
  • „Vorbei war seine Zeit!“ Zur Mythisierung der Casanovafigur bei Arthur Schnitzler und Hanns-Josef Ortheil. In: Stephanie Catani, Friedhelm Marx u. Julia Schöll (Hrsg.): Kunst der Erinnerung, Poetik der Liebe. Das erzählerische Werk Hanns-Josef Ortheils. Göttingen: Wallstein 2009 (Poiesis. Standpunkte zur Gegenwartsliteratur, 3), S. 123‒140.
  • Die Geburt des Döblinismus aus dem Geist des Fin de Siècle. Döblins frühe Erzählungen im Spannungsfeld von Ästhetik, Poetik und Medizin. In: Steffan Davies u. Ernest Schonfield (Hrsg.): Alfred Döblin: Paradigms of Modernism. Berlin u. New York: de Gruyter 2009, S. 28‒46.
  • »Wer glücklich ist wie wir, dem ziemt nur eins: schweigen und tanzen.« Tanz und Tod bei Hugo von Hofmannsthal. In: Uli Wunderlich (Hrsg.): L'art macabre 9. Jahrbuch der Europäischen Totentanz-Vereinigung. Bamberg 2008, S. 45-57.
  • Hybride Körper. Zur Dekonstruktion der Geschlechterbinarität in Ulrike Draesners Mitgift. In: Catani, Stephanie/Marx, Friedhelm (Hrsg.): Familien – Geschlech¬ter – Macht: Beziehungen im Werk Ulrike Draesners. Göttingen 2008, S. 75–93.
  • Stephanie Catani und Friedhelm Marx: „Literatur setzt uns zusammen, anders, neu.“ Über die Möglichkeiten von Wissenstransfer durch Literatur. In: uni.vers 11/10 (2006), S. 34–37.
 
Februar 2020

Leitung der Internationalen Tagung (zus. mit Sophia Mehrbrey) „Träumen mit allen Sinnen. Sinnliche Wahrnehmungen in ästhetischen Traumdarstellungen“, Villa Europa, Saarbrücken

 

März 2017

Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung »Literatur und Medizin« (Prof. Dr. Alexander Honold, Universität Basel); Vortragstitel: Das Trauma erzählen. Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) als Motiv der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

 

Oktober 2015

Vortrag XII. Internationaler Kongress der Goethe-Gesellschaft in Spanien »›Das was war – Das was ist – Das was kommen wird.‹ Literatur, Erinnerung und Geschichte.« Universidad de Sevilla, Spanien; Vortragstitel: »Es gibt weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft. Jedenfalls nicht für mich.« Psychotraumata im literarischen Spannungsfeld von Erinnerung und Geschichte.