Gastvortrag von Elisabeth Bronfen

Der Fokus des Vortrags liegt:

— erstens auf der Idee des Traums als Ort, an dem sich laut Freud „der andere Schauplatz“ des Unbewussten ausdrückt und die Bühne ebenfalls als ein „andere Schauplatz“ verstanden werden kann. In beiden Fällen lässt sich davon sprechen, wie Material in verschobener, entorteter, verschränkter Weise zum Ausdruck gebracht wird, welches am Tag, im Alltäglichen so nicht ausgedrückt werden kann oder darf. Diese Analogie zwischen Theater und Traum wird von Shakespeare ganz explizit im „Sommernachtstraum“ durchgespielt, wobei man sowohl das ganze Stück als Traum verstehen soll, aber auch im Stück verschiedene Figuren einschlafen und Träumen (Hermia, Titania). Doch auch das, was sich im nächtlichen Wald abspielt, kann als Hippolytas Traum verstanden werden.

— zweitens wird jenen Traumvisionen nachgegangen, die vorausahnenden Charakter haben: in „Romeo und Julia“ gibt es mehrere Träume, die das Tragische vorausahnen (Romeo, Mercution und Juliet selbst). In „Othello“ träumt Brabantio im ersten Akt, was sich dann vollziehen wird. Es ließen sich fragen, ob die tragischen Handlungen Wunschfantasien sind.

— drittens wird – um die Gattungen zu mischen – auch auf die Träume in „Julius Caesar“ eingegangen, weil diese ebenfalls prophetisch sind. Hier ist aber weniger das persönliche entscheidend, sondern vielmehr, wie das tragische Ereignis, welches Calpurnia und der soothsayer vorausahnen, politische Konsequenzen hat.

— und schließlich wird Lady Macbeth und ihr Schlafwandel behandelt. Sie spielt mit wenigen Worten und Gesten vor, was wir bereits gesehen haben. Hier schließt der Vortrag dann wieder an den Anfang an – das Unbewusste, welches sich im Traum und auf der Bühne äußert.

 

Elisabeth Bronfen ist Professorin für Anglistik und Amerikanistik an der Universität Zürich und seit 2007 Global Distinguished Professor an der New York University. Sie promovierte an der Universität München zum Thema des literarischen Raums in Dorothy M. Richardsons Roman Pilgrimage und habilitierte fünf Jahre später mit einer Arbeit über Darstellungen von Weiblichkeit und Tod, die unter dem Titel Over Her Dead Body: Death, Femininity, and the Aesthetic (Manchester UP) erschienen ist. 2017 wurde sie mit der Martin-Warnke-Medaille der Aby-Warburg-Stiftung ausgezeichnet, 2018 wurde sie zur Botschafterin der Friedrich-Alexander-Universität ernannt.

Als Spezialistin für die Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts forscht sie auch in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, Film, Kulturtheorie und visuelle Kultur. Zu ihren jüngsten Monographien gehören u.a. Specters of War: Hollywood's Engagement with Military Conflict sowie ein Buch über Mad Men und das amerikanische kulturelle Imaginäre, Crossmappings, eine Sammlung von Essays über visuelle Kultur, eine Sammlung über Hollywood und das amerikanische Projekt sowie eine Reihe von Gesprächen mit Siri Hustvedt. Außerdem hat sie ihre kulinarischen Memoiren unter dem Titel Obsessed. A Cultural Critics Life in the Kitchen. Zu den aktuellen Forschungsprojekten gehören eine Monographie über die Aneignung von Shakespeare in zeitgenössischen Fernsehspielen, Shakespeare und das Lesen für die Serialität, Serialität und DVD-Romane des 21. Jahrhunderts sowie das Geschlecht der politischen Souveränität.

Weitere Informationen über Elisabeth Bronfen finden Sie hier.

 

ACHTUNG! RAUMÄNDERUNG!

Der Vortrag findet im Geb. B3 2, Hörsaal 0.03 statt.

Sechzehnte erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

Die Doktorandin Kathrin Neis verteidigte am 11. November 2022 erfolgreich ihre Dissertationsschrift »›A Dream within a Dream within a Dream‹. Formen, Funktionen und Deutungsaspekte von Traum-im-Traum-Strukturen«. Sie ist damit die sechzehnte Kollegiatin des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«, die das Promotionsverfahren abgeschlossen hat. Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren der Promovendin ganz herzlich und wünschen ihr weiterhin alles Gute.

Öffentlicher Vortrag von Lothar Müller

Die Apollokerzen, der Wunderblock und die Seele im technischen Zeitalter. Freuds Dinge.

 

Am Dienstag, den 11. Oktober 2022, spricht Lothar Müller (Berlin) im Rahmen der internationalen Tagung „Dinge träumen“ um 18 Uhr im Saarbrücker Filmhaus über sein Buch Freuds Dinge. Der Diwan, die Seele & die Apollokerzen im technischen Zeitalter.

 

Der Vortrag zielt auf eine kulturhistorische Lokalisierung der Psychoanalyse Sigmund Freuds. Er entfaltet die These, dass die Dinge in der Praxis wie in den Schriften Freuds eine unscheinbare, aber konstitutive Rolle spielen, im Blick auf Traumerzählungen wie als metaphorische Ressource der noch jungen Disziplin. Die historische Signatur der Dinge, so lässt sich zeigen, geht als lange unbeachtet gebliebene Hintergrundvoraussetzung in die Theoriebildung Freuds ein.

 

Der Abend mit Vortrag und anschließendem Publikumsgespräch findet als Kooperationsveranstaltung zwischen dem Filmhaus Saarbrücken und dem DFG- Graduiertenkolleg „Europäische Traumkulturen“ statt. Er wird von der Kollegssprecherin, Prof. Dr. Christiane Solte-Gresser, moderiert und gehört zum Programm der internationalen Tagung „Dinge träumen“.

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Gastvortrag von Frau Prof. Dr. Sharon Sliwinski

How to Do Things with Dreams: Notes on Attunement

 

Sliwinski will share part of her new book, An Alphabet for Dreamers, which explores the way dreams help us stay alive to life. With playful seriousness, she uses the alphabet as a way to show how dreams animate human experience, offering practical advice for psychological growth. By passing one idea through another, dreams transform the force of reality and generate new worlds of meaning.

 

The lecture will take place on June 22, 2022 at 6 p.m. at the Saarland University, building B 3.1, lecture hall II (0.13)

Führungsreihe zu Traumbildern der Moderne

Noch von Müdigkeit ergriffen liegt ein Paar auf einem Bett, während sich im Hintergrund eine orientalisch anmutende Palastarchitektur aufbaut. Bedrohlich ragen ein Schwert und Speere über die nackten Körper im Vordergrund. Möglicherweise handelt es sich bei der Szene im Werk von Max Beckmann um eine Traumdarstellung. Doch woran erkennt man, dass es ein Traum sein könnte? Die Kunsthistorikerinnen Dr. Mona Stocker, Elena Maltry und Jacqueline Rhein erkunden solche und weitere Fragen. Dabei betrachten sie Werke der Künstler Max Ernst, Max Beckmann und Edgar Jené. Bei der Führungsreihe „Traum/Kunst“ vom 14. Juni bis 5. Juli, immer dienstags um 16.30 Uhr, dreht sich daher alles um Traumbilder der Moderne aus der Sammlung des Saarlandmuseums.

 

Die Führungsreihe ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz und des Graduiertenkollegs „Europäische Traumkulturen“ der Universität des Saarlandes, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird. Im interdisziplinären Forschungsprogramm werden Themen des Traums in Literatur, Film, Kunst sowie Musik untersucht. Zudem wird die wissenschaftliche Forschung zu Traumbildern und -texten in zahlreichen Kulturprojekten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Saarlandmuseum als Ort der Kultur und Wissenschaft öffnet für diesen Dialog seine Sammlung. Besucherinnen und Besucher bekommen dabei die Gelegenheit, mit den Kunsthistorikerinnen zu den facettenreichen Bildern ins Gespräch zu kommen.

 

Führungsgebühr 2,- €. Der Eintritt ins Museum ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung unter service@saarlandmuseum.de erforderlich.

 

Informationen zu den aktuell gültigen Corona-Regeln in den Museen der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz finden Sie unter https://www.kulturbesitz.de/de/. Diesbezüglich geltende Detailregelungen können Sie auch hier nachsehen: https://www.saarland.de/DE/portale/corona/home/neue-regelungen.html

Gesamtübersicht zu Veranstaltungen im Sommersemester 2022

Alles nur geträumt? Ein Kulturabend mit Pubquiz zu europäischen Traumdarstellungen

Im Rahmen des Programms zur Europawoche an der Universität des Saarlandes findet am Montag, den 9. Mai 2022, ein Kulturabend des DFG-Graduiertenkollegs "Europäische Traumkulturen" mit einem Pubquiz zu Traumdarstellungen in der europäischen Kunst, Musik und Literatur statt. Unter dem Motto „Alles nur geträumt?“ sind alle Interessierten zu einem traumhaften Einstieg in die Welt des Kollegs und zum Austausch mit den Kollegsmitgliedern eingeladen. Der Abend beginnt um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde (Campus, Gebäude A 3.1), wo neben dem Quiz auch Fingerfood und Getränke auf die Gäste warten.

 

Eine Anmeldung ist bis zum 6. Mai an traumkulturen(at)uni-saarland.de möglich.

Fünfzehnte erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

Der Doktorand Raphael Morschett verteidigte am 17. Dezember 2021 erfolgreich seine Dissertationsschrift »Watch and listen to the dream of time and space – On the Phenomenology of the Oneiric in the Films of David Lynch« (Prüfer*innen: Prof. Dr. Astrid Fellner und Prof. Dr. Stefanie Catani von der Universität des Saarlandes). Er ist damit der fünfzehnte Kollegiat des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«, der das Promotionsverfahren abgeschlossen hat. Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren dem Promovenden ganz herzlich und wünschen ihr weiterhin alles Gute.

Gastvortrag Dr. Michaela Schrage-Früh

Dreaming and Literary Imagination

 

The lecture “Dreaming and Literary Imagination” focuses on the similarities and differences between dreaming and waking states of imagination such as creating and reading fictions. Recent neuroscientific, empirical and philosophical research at the intersection of dream and literary studies will be examined.

 

The lecture will take place on December 8, 2021 at 6 p.m. CET via ZOOM

 

Please register by sending an email to traumkulturen@uni-saarland.de

 

 

 

Gastvortrag Prof. Dr. Chiara Conterno

Traum-Briefe von Rahel Varnhagen, Else Lasker-Schüler und Nelly Sachs

 

Im Vortrag werden Träumen untersucht, die in Briefen aufgezeichnet wurden. Allbekannt sind selbstverständlich Franz Kafkas Traum-Briefe. Im Fokus der Veranstaltung stehen dagegen die Texte von drei Autorinnen: Rahel Levin Varnhagen, Else Lasker-Schüler und Nelly Sachs. Von besonderem Interessen sind 1.) einige Briefe Rahels, die im Kontext des Briefwechsels mit Alexander von der Marwitz entstanden sind; 2. einige der öffentlichen Nachrichten zwischen Else Lasker-Schüler und Franz Marc, die in damaligen zeitgenössischen Zeitschriften erschienen; 3. die Briefe aus der Nacht von Nelly Sachs, die sie an die kurz zuvor verstorbene Mutter gerichtet hatte. Ziel des Vortrags ist es zu zeigen, warum sich das Genre Brief zur Wiedergabe von Träumen besonders eignet bzw. warum Traum und Brief aufeinander bezogen werden können.

 

Der Vortrag findet über ZOOM statt. Anmeldung unter traumkulturen@uni-saarland.de

Gesamtübersicht zu Veranstaltungen im Wintersemester 2021/22

Vierzehnte erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

Die Doktorandin Maike Hansen verteidigte am 18. Oktober 2021 erfolgreich ihre Dissertationsschrift »Somniloquies. Communication entre veille et sommeil dans des textes dramatiques de William Shakespeare, Denis Diderot, Heinrich von Kleist, Eugène Scribe et Richard Wagner« im Rahmen eines deutsch-französischen Cotutelle-Verfahrens (Prüferinnen: Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle von der Universität des Saarlandes und Prof. Dr. Florence Magnot-Ogilvy von der Université Rennes 2). Sie ist damit die vierzehnte Kollegiatin des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«, die das Promotionsverfahren abgeschlossen hat. Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren der Promovendin ganz herzlich und wünschen ihr weiterhin alles Gute.

Dreizehnte erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

Die Post-Doktorandin Laura Vordermayer verteidigte am 6. Oktober 2021 erfolgreich ihre Dissertationsschrift »Literarische Traumnotate in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Untersuchungen zu Georges Perec, William S. Burroughs, Ingeborg Bachmann und Michel Butor«  (Prüfer*innen: Prof. Dr. em. Manfred Engel und Prof. Dr. Christiane Solte-Gresser von der Universität des Saarlandes). Sie ist damit die dreizehnte Kollegiatin des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«, die das Promotionsverfahren abgeschlossen hat. Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren der Promovendin ganz herzlich und wünschen ihr weiterhin alles Gute.

Restitution, Reparationen, Reparation – Wege zu einer neuen Weltgesellschaft?

9.–13. September 2021 | Villa Vigoni

 

Das Exzellenzlabor Europa wurde im Jahr 2021 von der Universität des Saarlandes und der Villa Vigoni e. V. – Deutsch-Italienisches Zentrum für den Europäischen Dialog gegründet und wird am Cluster für Europaforschung der Universität des Saarlandes koordiniert. Im Rahmen der Kooperation finden jedes Jahr gemeinsame Aktivitäten statt, die dem wissenschaftlichen Austausch zu Europathemen dienen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Reflexion von Europa und seiner Beziehungen zur Welt. Mit der Kooperation soll ins-besondere auch der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden.

 

Das Exzellenzlabor Europa 2021 steht unter dem Titel „Restitution, Reparationen, Reparation – Wege zu einer neuen Weltgesellschaft?“ und widmet sich der Frage nach den ethischen Konsequenzen, die mit dem Ruf nach materiellen Reparationen verbunden sind: (Wie) kann Reparation gedacht werden, wenn sie nicht materiell aufwiegen kann, was zerstört wurde, aber auch kein rein symbolischer Akt sein soll? In verschiedenen Sektionen geht es um die Grenzen und Möglichkeiten einer multidirektionalen Erinnerungskultur. Hierfür werden verschiedene historische Konstellationen in den Blick genommen, in denen Verbrechen gegen die Menschlichkeit die Humanität als solche erschüttert haben. So soll die Sommerakademie einen Raum bieten, Europa und seine Weltrelationen neu zu denken.

 

Konzept und Organisation: Mario Laarmann, Carla Seemann und Laura Vordermayer

 

Das Programm finden Sie hier.

Dreams and the Animal Kingdom in Culture and Aesthetic Media

International Conference

 

23-25 September 2021 – online (Zoom)

 

Animal dreams — dreams of animals, by animals, and inspired by animals — have concerned poets, novelists, mythographers, fabulists, dramatists, painters, musicians, choreographers, filmmakers, and writers of short fictions. Animal dreams have, in fact, become embodiments of the traversal of genres by thinkers, scientists, and writers whose fictions have been inspired by the possibilities of myth, fable, allegory, hybridity, monstrosity, and symbolic hallucination. Animal dreams span all the arts, and they also extend into the worlds of philosophy and even the borders of scientific metaphor. Dreams and dream-images of animals transcend cultures and are frequently taken as avatars, portentous spirits, or disguised divinities. Despite the prevalence of animal dreams across a panoply of genres, media, and cultures, the topic has so far been neglected even by those who have pioneered the emerging fields of animal studies and dream studies.

 

In accordance with the concept of Saarland University’s research centre ‘European Dream-Cultures’, which investigates the literary, aesthetic, media and cultural histories of the dream, this international conference pursues the subject of ‘Dreams and the Animal Kingdom’ across different genres, cultural epochs, and aesthetic media. The conference speakers come from diverse disciplines, and their contributions investigate cultural or aesthetic representations of dreams of/by mammals, aquatic fauna, insects, birds, serpents, hybrid mythological creatures, as well as fabulous, fantastical, or cryptozoological denizens of the animal kingdom.

 

Link to the Conference Website

Öffentliche Ringvorlesung im Sommersemester 2021

Ästhetische Traumdarstellungen im europäischen Kontext. Theorien – Methoden – Analysen

 

Seit 2015 erforscht das DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« der Universität des Saarlandes die Kultur- und Wissensgeschichte des Traums und die ästhetische Gestaltung von Träumen in verschiedenen Künsten und Medien (Malerei, Musik, Literatur, Film u.a.). Zum Start der dritten und letzten Promovierenden-Generation des Kollegs im April 2021 vermittelt die Ringvorlesung die wissenschaftlichen Grundlagen, mit denen wir Traum als Produkt kultureller Arbeit und ästhetischer Konstruktion untersuchen. Die am Kolleg beteiligten Promovierenden, Post-Docs und Professor*innen sowie ausgewiesene Expert*innen aus dem In- und Ausland bieten dabei einen Überblick über die Wissensgeschichte des Traums seit der Antike und stellen unterschiedliche (inter)disziplinäre Methoden zur Analyse von Traumdarstellungen vor, von der Narratologie, über die Diskursanalyse und die Hermeneutik bis hin zur Wahrnehmungs- und Rezeptionsästhetik. Darüber hinaus werden zahlreiche (inter)mediale künstlerische Analyse-Beispiele aus verschiedenen inner- und außereuropäischen Kulturräumen, z.B. zum Träumen im Hörbuch, im Kino oder in Bilderbüchern, beleuchtet.

 

Anmeldungen bitte an: traumkulturen@uni-saarland.de

Zwölfte erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

Die assoziierte Doktorandin, Melissa Kunz, verteidigte am 28. Juni 2021 erfolgreich ihre Dissertationsschrift »Formen und Funktionen des Träumens in der griechischen Philosophie« an der Universität Leipzig (Prüfer*innen: Prof. Dr. Kurt Sier von der Universität Leipzig und Prof. Dr. Peter Riemer von der Universität des Saarlandes). Sie ist damit die zwölfte Kollegiatin des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«, die das Promotionsverfahren abgeschlossen hat.

 

Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren der Promovendin ganz herzlich und wünschen ihr weiterhin alles Gute.

Elfte erfolgreiche Verteidigung der Dissertationsschrift

Die assoziierte Doktorandin, Angela Calderón Villarino, verteidigte am 17. Dezember 2020 erfolgreich ihre Dissertationsschrift »Le voyage rêvé ou le rêve en voyage. Reise-, Wahn- und Traumkonfigurationen als Poetik Nervals« an der Universität Heidelberg (Prüfer*innen: Prof. Dr. Gerhard Poppenberg von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Christiane Solte-Gresser von der Universität des Saarlandes). Sie ist damit die elfte Kollegiatin des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen«, die das Promotionsverfahren abgeschlossen hat.

 

Die Mitglieder des Graduiertenkollegs »Europäische Traumkulturen« gratulieren der Promovendin ganz herzlich und wünschen ihr weiterhin alles Gute.